Jahreshauptübung der WACKER-Werkfeuerwehr

Burghausen, 25. Juni 2009; Mehr als 200 Einsatzkräfte rückten auch in diesem Jahr aus - zur Großübung der WACKER-Werkfeuerwehr. Anhand eines fiktiven Manövers trainierten die Beteiligten für den Ernstfall. Ziel der jährlichen Übung ist es, die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne zu überprüfen. Zudem dient das Training der perfekten Koordination aller Einsatzkräfte und der reibungslosen Kooperation mit der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt.

Im Zentrum der Übung stand die Explosion eines unter Überdruck stehenden Behälters in einem Tanklager des Werks Burghausen, in dessen Folge es zu einer Brandausbreitung kam. Die Feuerwehren hatten die Aufgabe, Menschen zu bergen, den Brand zu bekämpfen sowie die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Eine halbstationäre Schaumlöschanlage kam zu Einsatz, um das angenommene Feuer im Tanklager zu löschen. Zahlreiche Feuerwehrleute kühlten zeitgleich die angrenzenden Tanks. Durch den Einsatz des Turbolöschers wurde ein Übergreifen des Brandes auf die benachbarten Produktionsgebäude verhindert.

Zahlreiche Einsatzkräfte und Vorgänge gilt es bei einer derartigen Übung zu steuern. Dies stellt hohe Anforderungen bezüglich Führungs- und Koordinationsaufgaben an alle Beteiligten.
Werkleiter Dr. Willi Kleine dankte nach Abschluss der Übung den Mitwirkenden für ihr großes Engagement: „Nur wenn wir ein Team sind, uns kennen und gegenseitig vertrauen, können wir im Ernstfall optimal miteinander arbeiten.“ Gleichzeitig betonte er die Wichtigkeit der alljährlichen Übung: „Wir müssen wissen, ob es Schwachstellen in unserem Sicherheitssystem gibt. Denn nur wer nach Fehlern sucht, kann auch daran ansetzen, sie zu beseitigen.“

In diesem Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren von Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Haiming, Neuötting, Niedergottsau, Piesing und Raitenhaslach, sowie die Werkfeuerwehren der OMV Deutschland und des Industrieparks Gendorf am Training beteiligt. Zusätzlich waren erstmals mehrere Umweltmessfahrzeuge in die Übung miteingebunden, die über einen gemeinsamen Einsatzleitwagen gesteuert wurden.

Nach Auswertung der Großübung wird mit allen beteiligten Organisationen eine Manöverkritik durchgeführt.

Hinweis

Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z. B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.