Wacker veröffentlicht neuen Emissionsbericht

Burghausen. Wie es um die Abfallverbrennung des Burghauser Werks bestellt ist, zeigt Wacker in seinem jetzt veröffentlichten Emissionsbericht für das Jahr 2019. Demnach blieb das Unternehmen auch im vergangenen Jahr größtenteils unter den vorgeschriebenen Grenzwerten.

Mehrere Verbrennungsanlagen betreibt Wacker am Standort Burghausen, so für das Verbrennen verschiedener Produktionsabfälle und Abgase sowie Klärschlämme aus der auch für die Stadt Burghausen und die Nachbargemeinden Hochburg-Ach und Überackern zuständigen Kläranlage. Dem Emissionsbericht zufolge lief die Verbrennung im vergangenen Jahr zuverlässig. Dank Filter und mehrstufiger Abgasreinigungsanlagen könnten Abfälle, „die nicht anderweitig umweltverträglich verwertet oder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können“, nicht nur sicher, sondern auch umweltfreundlich – weil vor Ort – entsorgt werden. Die dabei gewonnene Energie nutze man zur Dampferzeugung. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass die Grenzwerte weitestgehend eingehalten, oftmals auch deutlich unterschritten wurden.

Einzelne Überschreitungen gab es indes, so beim Thema Staub in der Schlammverbrennung. Das hänge mit der wechselnden Zusammensetzung der verbrannten Klärschlämme zusammen, heißt es seitens Wacker zur Erklärung. Und: Auch in diesem Bereich wurden die Grenzwerte zu mehr als 99 Prozent eingehalten. Bei der Verbrennung von Abgasen und flüssigen Abfällen wurde der Grenzwert für Kohlenmonoxid kurzzeitig gerissen, doch kann Wacker auch hier auf eine Einhaltung in 99,99 Prozent verweisen.

Der dreiseitige Emissionsbericht ist im Internet unter www.wacker.com/burghausen abrufbar (ganz nach unten scrollen unter Downloads). Zudem steht für Fragen das Wacker-Bürgertelefon unter 08677/836111 zur Verfügung.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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