Wacker unterstützt Ruperti Werkstätten

Altötting. Sie leisten an vielen Stellen Unterstützung: die Ruperti Werkstätten Altötting. Menschen mit Behinderung finden in der Einrichtung des diözesanen Caritasverbandes eine Arbeit, bekommen eine sinnstiftende Beschäftigung und erhalten eine individuelle berufliche Bildung. Während in der Hauptwerkstatt in Altötting vor allem Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten, ist die Werkstatt am Bahnhof eine Einrichtung für psychisch beeinträchtigte Menschen. Mehr als 50 von ihnen haben dort ihren Platz gefunden. Und der Bedarf steigt. Deshalb entsteht unmittelbar neben dem vorhandenen Gebäude in der Oskar-von-Miller-Straße eine neue Betriebsstätte auf über 1800 Quadratmetern. „Hier bekommen wir den dringend benötigten Platz, um mehr Menschen einen Rehabilitationsplatz anbieten zu können, sie zu unterstützen und mit Schulungsmaßnahmen zu fördern und beruflich zu bilden. Gleichzeitig schaffen wir mehr Freiräume und persönliche Rückzugsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter“, berichtet Abteilungsleiter Günther Zumüller.

Im April soll der erste Bauabschnitt bezugsfertig sein. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Aktuell werden in den neuen Produktionsräumen und Werkstattflächen die Betonböden eingezogen. Damit dieser besonders strapazierfähig und langlebig bleibt, stellte Wacker über 100 Kilogramm eines speziellen dünnflüssigen Bindemittels zur Verfügung. Immerhin arbeitet Wacker seit über 30 Jahren mit den Werkstätten zusammen, so Stephan Haas, Leiter der Wacker-Standortkommunikation Burghausen. Dr. Udo Anders und Udo Goedecke, beide von der Wacker-Abteilung Construction Chemicals, waren zwei Tage lang vor Ort und wiesen die Mitarbeiter der Ruperti Werkstätten in die erforderlichen Arbeiten ein und legten ebenso wie Laborant Andreas Schimpfhauser selbst mit Hand an.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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