Virtuell und analog bestens vernetzt

IT-Absolventen der BIT Gendorf feiern Abschluss

Burgkirchen. Strahlend nahmen die frisch gebackenen Absolventen ihre Zeugnisse entgegen: 20 Schülerinnen und Schüler der IT-Schule der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) haben ihre Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik (TAI) erfolgreich abgeschlossen. Situationsbedingt fand die Feier im kleineren Kreis unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen statt. Die Durchschnittsnote lag in diesem Jahr bei 2,16. Als Jahrgangsbester schloss Christoph Pircher seine Ausbildung mit 1,11 ab. Zusammen mit Daniel Lipp und Josef Suckart, die ebenfalls eine Eins vor dem Komma erreichten, wurde er von der Regierung von Oberbayern mit der Staatspreisurkunde ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten sie als Jahrgangsbeste einen Scheck als Anerkennung von InfraServ Gendorf.

Die zweijährige schulische Ausbildung umfasst alle Kernbereiche der Informatik, und die Schüler erwerben ein breites IT-Fachwissen. Der Großteil der Absolventen hat bereits einen unterschriebenen Arbeitsvertrag. Daneben bietet der Abschluss zum Technischen Assistenten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten: So nehmen etwa sechs Schüler ein Studium auf oder besuchen eine weiterführende Schule. „Corona hat gezeigt, wie schnell der Umstieg auf digitale Anwendungen erforderlich sein kann. Ohne Experten wie Sie wäre diese Umstellung kaum möglich gewesen. Sie sind mit ihrer Ausbildung die Fachkräfte, die die heutige Arbeitswelt braucht“, betonte Jochen Volbracht, der Leiter der Bildungsakademie.

Die IT-Ausbildung liefert nicht nur das nötige Know-how für den Berufseinstieg, die Schule arbeitet auch eng mit regionalen Unternehmen zusammen. Davon profitieren auch die IT-Schüler: Sie erhalten Praktika und profitieren von attraktiven Stipendien. Hierfür hat die IT-Schule extra ein IT-Stipendienprogramm entwickelt, an denen sich bereits Unternehmen wie die Abel Gruppe, COC AG, InfaServ Gendorf, Rosenberger Hochfrequenztechnik, Senswork, Siltronic AG und Stadtwerke Waldkraiburg beteiligen.

Den Mehrwert der Ausbildung fasste für die Sicht der Unternehmen Dr. Christoph von Reden, Geschäftsleiter bei InfraServ Gendorf, zusammen: „In allen Unternehmen schreitet die Digitalisierung mit großer Geschwindigkeit voran. Durch ihre IT-Qualifikationen eröffnen sich Ihnen dadurch zahlreiche Arbeitsfelder. Mit Ihrem Abschluss haben Sie daher eine optimale Startposition für ihre berufliche Zukunft.“ − red

Für den Schulstart im September 2020 können sich noch Interessenten bewerben. Die Bewerbungsfrist für 2021 ist gerade gestartet. Nähere Informationen zur IT-Schule finden sich unter www.bit-gendorf.de/it-schule

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

Originaldarstellung des Artikels