Science Slam geht in die 4. Runde

Am Freitag geht es in Gendorf wieder um den goldenen Erlenmeyer-Kolben

Burgkirchen. Er ist mittlerweile ein fixer Termin im regionalen Veranstaltungskalender: Der Gendorfer Science Slam erfreut sich seit 2016 großer Beliebtheit. Auch für die vierte Auflage rechnen die Veranstalter mit vielen Besuchern bei der Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung.

Zehn Minuten haben die Wissenschafts-„Kempen“ am Freitag, 1. Februar, wieder, um mit ihrem Vortrag, in dem sie eigene Forschungsergebnisse präsentieren, zu überzeugen. Mit dabei ist diesmal Dr. Christian Duwe vom Forschungszentrum an der TU Clausthal, er forscht im Bereich Umweltverfahrenstechnik und Recycling und liefert dazu ein persönliches Fallbeispiel. Dr. Jasmin Barman-Aksözen, Laborleiterin in einem Züricher Krankenhaus, erklärt, was sich hinter Erythropoetischer Protoporphyrie verbirgt. Die Biologin Ulrike Neumann von der Universität Hohenheim stellt die Nahrung der Zukunft vor – Mikroalgen. Bei Johannes Kretzschmar und Bastian Alt wird’s elektrisch: Kretzschmar beschäftigt sich in seiner Promotion am Lehrstuhl für Softwaretechnik und in der Arbeitsgruppe für Künstliche Intelligenz an der Uni Jena mit „Frankensteins Elektroauto“, Doktorand Alt von der TU München forscht über regenerative Energiesysteme und speziell über elektrostatische Abscheider – laut Alt ein „hochspannendes Thema“.

Ebenfalls mit dabei: Das Gewinner-Team des 2. Junior Science Slam. Johannes Barth und Korbinian Dausel vom König-Karlmann-Gymnasium Altötting konnten den Wettbewerb zwischen sechs Schulen des Schulclusters Altötting-Traunstein um die „Wild Card“ und den damit verbundenen Auftritt beim Gendorfer Science Slam klar für sich entscheiden (der Anzeiger berichtete).

Zudem heißt es wieder zurück zu den Wurzeln bei der vierten Auflage. Nach drei Jahren gastiert die internationale Chemieolympiade wieder im Chemiepark. In einem Seminar im Rahmen des Landesentscheids der Chemie-Olympiade, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, dürfen die bayernweit besten Schüler zur Vorbereitung zwei Tage lang in „professioneller“ Umgebung experimentieren. Der Science Slam wurde 2016 als Abschlussveranstaltung für die jungen Nachwuchswissenschaftler ins Leben gerufen.

Beginn des Science Slams ist am 1. Februar um 19 Uhr im Betriebsrestaurant des Chemieparks. Die Moderation übernimmt ein weiteres Mal Philipp Schrögel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie.

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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