Schon über 2200 Mitarbeiter geimpft

1. Juni 2021

Wacker Chemie mit Fortschritt der Kampagne zufrieden

Burghausen. Seit 5. Mai wird im Wacker-Werk geimpft – und das gehe gut voran, weiß Stephan Haas, Kommunikationsleiter am Burghauser Standort. „Die uns im Rahmen des Modellprojekts der Bayerischen Staatsregierung zur Verfügung gestellten Impfdosen für Erstimpfungen wurden vollumfänglich verimpft. Über die Pfingstferienzeit pausieren die Impfungen.“

Als eines von zehn Unternehmen in Bayern ist das Werk an der Salzach Teil eines Modellprojekts von Freistaat und Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. 50000 Impfdosen wollte die Staatsregierung dafür anfangs zur Verfügung stellen. Das erste Fazit nach knapp vier Wochen fällt durchaus positiv aus, wie Haas auf Nachfrage des Anzeigers berichtet: „Die Aktion ist von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut angenommen worden und konnte im eigenen eingerichteten Impfzentrum vom werkeigenen Gesundheitsdienst organisatorisch reibungslos umgesetzt werden.“

Voraussetzung für die Teilnahme am Modellversuch war, dass die Unternehmen betriebsbedingt nicht komplett auf Homeoffice umstellen können, ein Teil der Belegschaft also im Werk Präsenz zeigen muss. So kommt es, dass seit Impfbeginn am 5. Mai über 2200 Mitarbeiter der Standortfirmen Wacker, Siltronic und Vinnolit geimpft worden sind. Insgesamt sind bisher 4000 Anmeldungen von Mitarbeitern eingegangen, sagt Haas.

Ziel der Impfaktion im Wacker-Werk sei es, abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs, möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu impfen. Und damit werde schon bald wieder weitergemacht: „Ab dem 7. Juni werden wir den werkärztlichen Impfbetrieb für Erstimpfungen im Rahmen der sogenannten Regelversorgung, also mit Bezug des Impfstoffs über Apotheken, wieder aufnehmen“, kündigt Haas an. Die Zweitimpfungen laufen planmäßig Mitte Juni an.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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