Riesenflamme, doch kaum zu sehen

Burghausen. Das letzte große Abfackeln ist erst ein paar Tage jetzt, jetzt laufen die Hochfackeln erneut auf Hochbetrieb. Seit Freitagabend schießen teils Dutzende Meter hohe Flammen in den Himmel. Wie die OMV mitteilt, sind Anlagenausfälle der Grund.

So seien am Freitag gegen 17 Uhr gleich mehrere Anlagen ausgefallen – zunächst im Bereich der Petrochemie, anschließend auch im Hydrierbereich. In der Folge sprangen wie vorgesehen die Fackeln an. Mehr als einen Tag lang liefen sie auf Hochtouren, wobei zumindest die anfängliche Intensität nur von den wenigsten bemerkt worden sein dürfte – dichter Nebel ließ am Freitagabend selbst von der nahen B20 aus nur ein helles Flackern erkennen. Auch am Samstagabend waren die Flammen im weiteren Umkreis mehr zu hören, denn zu sehen.

Die Ursache für die Anlagenausfälle war am Wochenende laut OMV noch unklar. Jedoch steht bereits fest, dass im Rahmen der Wiederinbetriebnahme der Raffinerie die Fackeln auch im Verlauf der Weihnachtswoche weiter brennen werden.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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