OMV-Vorstandschef lässt seinen Vertrag 2022 auslaufen

29. April 2021

Rainer Seele seit 2015 an der Spitze des Mineralöl- und Gaskonzerns - OMV betreibt größte Spezialitäten-Raffinerie Deutschlands im Bayerischen Chemiedreieck

Wien/Burghausen. Österreichs größter Industriekonzern muss sich nach einem neuen Vorstandschef umsehen. Rainer Seele lässt seinen Vertrag bei der OMV 2022 auslaufen.

Der 60-Jährige Deutsche steht seit 2015 an der Spitze des Mineralöl- und Gaskonzerns. Jetzt gab die OMV in dieser Woche in einer Adhoc-Mitteilung bekannt, dass Seele die Option auf die Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr nicht in Anspruch nehmen wird. Seeles Vertrag endet somit automatisch am 30. Juni 2022. Seele hat den OMV-Aufsichtsratschef Mark Garret über seine Entscheidung informiert. Über die Gründe dafür war zunächst nichts bekannt. Das Handelsblatt berichtet dazu: „Der ehemalige Wintershall-Chef Seele hatte aber auch sichtlich Mühe mit gewissen österreichischen Gepflogenheiten. Weil sich OMV teilweise in staatlichem Besitz befindet, sind Management- sowie Strategiefragen häufig ein Politikum und werden von Intrigen begleitet.“

Die OMV ist in Burghausen im Herz des bayerischen Chemiedreiecks mit Deutschlands größter Spezialitäten-Raffinerie bekannt.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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