Neue Flächen für Industrie und Gewerbe im Chemiepark Gendorf

18. März 2021

10,5 Hektar können zusätzlich für industrielle Nutzung ausgewiesen werden

Burgkirchen. Die Industriegemeinde im Kreis Altötting will dem Chemiepark Gendorf die Möglichkeit zur Erweiterung geben. Zu diesem Zweck wird der Bebauungsplan Nr. 16 „Werk Gendorf“ geändert. Dadurch können im Norden des bestehenden Industriegeländes insgesamt 10,5 Hektar zusätzlich für industrielle Nutzung ausgewiesen werden.

Für den drei Hektar umfassenden westlichen Abschnitt direkt an der Bahnlinie Tüßling – Burghausen sind die bereits 2013 begonnenen Planungsschritte erledigt. Mittlerweile sind auch der 4,9 Hektar große mittlere Abschnitt („Bardensulz Mitte“) und der 2,6 Hektar umfassende Abschnitt „Bardensulz Ost“ auf den Weg gebracht. Pressesprecher Tilo Rosenberger-Süß von der Betreibergesellschaft des Chemieparks InfraServ Gendorf (ISG): „Konkrete Erweiterungspläne liegen nicht vor. Allerdings ist der Chemiepark Gendorf einer der wenigen Chemieparks in Deutschland, der tatsächlich noch über Erweiterungsperspektiven am Standort verfügt. Für uns ist wichtig, diesen Vorteil perspektivisch nutzen zu können, damit Gendorf in Zukunft bei möglichen Investitionen oder Ansiedlungsanfragen eine Chance hat.“

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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