Mehr Tierschutz durch die Kantine

InfraServ Gendorf unterstützt die Europäische Masthuhn-Initiative – Betriebsrestaurant offen

 

Burgkirchen. Als erster Chemieparkbetreiber mit eigener Betriebsgastronomie hat sich InfraServ Gendorf entschlossen, einen Schritt zu mehr Tierschutz zu gehen. Seit kurzem ist InfraServ Gendorf Mitglied der Europäischen Masthuhn-Initiative und sorgt damit für mehr Tierschutz.

Die Europäische Masthuhn-Initiative ist ein Zusammenschluss von rund 30 europäischen Tierschutzorganisationen mit dem Ziel, die Haltungsbedingungen von Masthühnern zu verbessern. Hierzu werden Tierschutz-Maßnahmen bei Masthühnern über die gesetzlichen Anforderungen hinaus umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise eine geringere Hühnerhaltungsdichte, die Reduktion von Überzüchtungen sowie das Einhalten der Mindeststandards für Licht und Umgebung. Bis spätestens 2025 wird InfraServ Gendorf die Anforderungen der Europäischen Masthuhn-Initiative umsetzen.

Hühnerfleisch, das im chemieparkeigenen Betriebsrestaurant angeboten wird, soll dann nur noch aus Betrieben bezogen werden, welche die oben genannten Kriterien der Masthuhn-Initiative erfüllen. „Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Umwelt beginnt auch im Kleinen. Als Betreiber einer eigenen Betriebsgastronomie ist uns das Tierwohl ebenso wichtig wie die Regionalität oder die Bioqualität der angebotenen Produkte. Wir freuen uns, dass wir so mit unserer Betriebsgastronomie zur Verbesserung des Tier- und Umweltschutzes beitragen können“, sagt Dr. Christoph von Reden, Geschäftsleiter InfraServ Gendorf.

Wie in diesen Tagen das Betriebsrestaurant betrieben wird? Diese Anzeiger-Nachfrage beantwortet Tilo Rosenberger-Süß, Leiter Unternehmenskommunikation wie folgt: „Unser Betriebsrestaurant hat aktuell für Mitarbeiter noch geöffnet. Es herrscht begrenzter Zuritt und die Bestuhlung wurde so reduziert, dass die Sicherheitsabstände zu jeder Zeit eingehalten werden können. Es gibt klar gekennzeichnete Laufwege, um einen reibungslosen Ablauf vom Zutritt in die Kantine über die Essensausgabe bis zum Ausgang sicherzustellen. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung sowie das Einhalten des Sicherheitsabstands ist vorgeschrieben.“

Ferner hebt Tilo Rosenberger-Süß hervor: „Wir erleben hier, aber auch allgemein unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr diszipliniert und verantwortungsvoll, was die Umsetzung der entsprechenden Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen betrifft. Hier spiegelt sich aus meiner Sicht die in der Chemieindustrie gängige hohe Sicherheitskultur wider, wie sie auch im Chemiepark Gendorf permanent gelebt wird.“

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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