Kurzarbeit bei der Wacker Chemie in Burghausen

Am Standort Burghausen 500 Mitarbeiter betroffen, weitere 250 in Nünchritz

Burghausen. Die Corona-Auswirkungen auf die Wacker Chemie halten sich noch in Grenzen, dennoch schickt der größte Arbeitgeber im Landkreis jetzt einen Teil der Belegschaft in Kurzarbeit. Wie der Konzern am Donnerstag im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen mitteilte, gilt die Regelung ab 1. Mai. Auf Nachfrage erklärt Konzernsprecher Christof Bachmair, dass am Standort Burghausen 500 Mitarbeiter betroffen seien, weitere 250 in Nünchritz. Vorrangig handle es sich um Beschäftigte des Polysilicium-Bereichs, hinzu kommen Mitarbeiter aus „produktionsnahen und administrativen Einheiten“. Die Kurzarbeit sei vorerst für drei Monate beantragt worden, alles weitere müsse die Marktlage zeigen. Bachmair zufolge wird dank chemietariflicher Regelungen das staatlicherseits bei 60 bis 67 Prozent des Nettoeinkommens liegende Kurzarbeitergeld seitens Wacker soweit aufgestockt, dass am Ende und je nach Dauer 80 bis 90 Prozent des Nettolohns herauskämen.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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