Heute heikler Gefahrtransport bei Wacker im Werk Burghausen

Burghausen. Bei der Wacker Chemie steht am heutigen Samstag ein heikler Gefahrguttransport an. Wie das Unternehmen mitteilt, wird Natriumamid knapp einen Kilometer weit innerhalb des Werks transportiert. Natriumamid kann bei stärkeren Erschütterungen explodieren, entsprechend will Wacker ein besonders schwingungsarmes Spezialfahrzeug einsetzen. Zudem wird um das Transportgebiet herum eine Sperrzone eingerichtet, in der sich niemand im Freien aufhalten darf. Die Werkfeuerwehr soll die Aktion begleiten und absichern. Im Werk ist verstärkt mit Lautsprecherdurchsagen zu rechnen. Wacker-Angaben zufolge stammt das Natriumamid aus einem inzwischen abgeschlossenen Projekt des Geschäftsbereichs Biosolutions. Dabei ging es um die Verlängerung der Haltbarkeit von Obst. Nach dem Transport soll der Stoff zur Entsorgung zunächst im Freien mit Sand vermischt und dann über mehrere Wochen hinweg gewässert werden.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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