Herzensangelegenheit OMV-Halbmarathon

Planungen für den 28. OMV-Halbmarathon Altötting am 15. September laufen längst - Erste Neuerungen stehen fest

Altötting. Nach dem Halbmarathon ist vor dem Halbmarathon: Zwar sind es bis zur nächsten Lauf-Großveranstaltung im Altöttinger Forst noch gut sieben Monate hin, für Organisator Günther Vogl laufen die Vorbereitungen dennoch schon längst. „so eine Großveranstaltung ist kein Selbstläufer“, betont Vogl. „Ich muss jedes Jahr kämpfen – um Helfer, um Sponsoren .“ Einiges aber steht bereits: Und so wartet der 28. OMV-Halbmarathon am 15. September mit einigen Neuerungen auf.

Erstmals werde es eine Strecke für Inlineskater geben, erzählt Vogl. Geplant ist, dass diese zusammen mit dem Hobbylauf starten und zwar in den vordersten Reihen. Die Läufer mit Rollen skaten bis Kilometer 3, also exakt bis dort, wo der Halbmarathon in den Wald einbiegt, drehen dort um und laufen zurück zu Startpunkt, wo sie dann genau sechs Kilometer beieinander haben. „Von dort dürfen sie dann langsam mit den Läufern in den Zielbereich, um sich dann dort auch die Medaille abzuholen“, erklärt Vogl weiter. Das Rennen endet für die Skater also dort, wo der Startpunkt ist und nicht – wie bei allen anderen Strecken – im Zielbereich. „Das ist zu eng und gefährlich, wenn die mit hoher Geschwindigkeit ankommen.“ Denn die Skater werden auf die langsamen Sechs-Kilometer-Läufer bzw. Walker auflaufen und auch bei der Rückkehr werden Skater mit einigen Läufern gemeinsam auf der Burghauser Straße unterwegs sein. „Zwar werden wir versuchen diese weitgehendst zu trennen, aber dennoch wollen wir vorsichtig sein. Deshalb wird das Skaten nicht als Wettkampf gewertet“, betont Vogl. „Es ist eine reine Hobbyveranstaltung bei der die Zeit keine Rolle spielt und es deshalb auch keine Siegerehrung gibt.“ In einem zweiten Schritt müsse dann geklärt werden, wie es künftig gehandhabt wird. „Wenn wir sehen, dass das Skaten angenommen wird, dann müssen wir uns Gedanken über ein neues Konzept machen. Das erste Jahr ist aber nur dazu da zu sehen, ob es überhaupt angenommen wird.“

Etwas Neues hat sich Günther Vogl auch in Sachen Medaille einfallen lassen: „Unsere Medaille ist auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes: in Form eines Lebkuchenherzes mit integriertem USB-Stick.“ Die ungewöhnliche Trophäe bekommt jeder Läufer im Ziel überreicht. Außerdem soll es heuer eine Bauchtasche geben, in dem Utensilien wie Schlüssel, Handy und mehr verstaut werden können. Den ursprünglichen Plan – ein großes Handtuch mit einer Luftaufnahme des Kapellplatzes für all jene, die sich auf die Sechs-Kilometer- oder 21-Kilometer- Strecke begeben – hat Vogl erst einmal aus Kostengründen verschoben.

Auch im Jahr 2019 wird wieder ein Sozialprojekt unterstützt – und zwar die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung. „Diese wird mit einem Stand vor Ort sein und für ihre Sache werben.“ Zudem können Teilnehmer bei der Online-Anmeldung für den Lauf direkt für die Stiftung Spenden. Außerdem plant Vogl Aktionen im Internet. Schirmherrin ist die zweifache Olympiasiegerin Rosi Mittermeier. „Mit etwas Glück wird sie eventuell auch nach Altötting kommen“, erzählt Vogl erfreut. Und noch eine Neuerung kann Vogl präsentieren: Der Hobbylauf wird als AIMS-Kinderlauf aufgewertet und ist damit Teil einer weltweiten Bewegung, um Kinder zum Laufen zu bringen. jo/redWeitere Informationen zum Halbmarathon sowie dem Sechs-Kilometer-Lauf, der Walking-Runde, dem Hobbylauf und dem Inline-Skating gibt es im Internet unter www.halbmarathon.de

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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