Großübung in der OMV-Raffinerie

180 Einsatzkräfte trainieren am Donnerstag die Zusammenarbeit – Es könnte auch laut werden

Burghausen. Eine Großübung kündigt OMV zusammen mit Borealis für Donnerstag, 18. Juli, in der Zeit von 18 Uhr bis 20.30 Uhr an. Rund 180 Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden und zuständigen Behörden üben die Zusammenarbeit für einen reibungslosen Ablauf im Ernstfall. OMV bittet die Bevölkerung um Verständnis für etwaige Belästigung durch Geräusch- oder Rauchentwicklung sowie Verkehrsbehinderungen.

Die Großübung findet auf dem Gelände der OMV-Raffinerie und der Borealis-Polyolefine statt. Um bei einem potenziellen Ernstfall in der Raffinerie umgehend Hilfe leisten und einen koordinierten Ablauf gewährleisten zu können, simulieren die Einsatzkräfte der OMV und Borealis sowie der umliegenden Gemeinden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden verschiedene Szenarien. Das Werkgelände wird mit Blaulicht und Martinshorn angefahren. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass es innerhalb des Geländes durch die Simulation möglichst realistischer Szenarien zu Geräusch- und Rauchentwicklungen kommt, die auch von außen wahrnehmbar sind.

Welche Zwischenfälle genau simuliert werden, wird im Vorfeld nicht bekannt gegeben, damit die Koordination sämtlicher Einsatzkräfte wirklichkeitsnah verläuft.

Es werden Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste an der Übung teilnehmen. Im Einzelnen sind dies die Werksfeuerwehren der Wacker Chemie AG und des Industrieparks Werk Gendorf, die Freiwilligen Feuerwehren Burghausen, Emmerting, Haiming, Marktl, Mehring, Niedergottsau, Piesing, Raitenhaslach, die integrierte Leitstelle Traunstein, der Rettungsdienst mit dem Notärzteteam, das Landratsamt Altötting, die Polizeiinspektion Burghausen, die örtliche Einsatzleitung und die Kreisbrandinspektion.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Übung werden im Nachgang im Kreis der Teilnehmenden analysiert und in die Alarm- und Gefahrenabwehrplanung aller beteiligten Stellen einfließen.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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