Dyneon GmbH spendet an soziale Organisationen

7. Mai 2021

Spendentopf in Gesamthöhe von 5.400 Euro - Davon wurden jetzt 1.800 Euro an „Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach“ gespendet

Burgkirchen. 67 Mitarbeiter der Dyneon GmbH aus Gendorf haben bei der 3M-National-Bike-Challenge 2020 mehr als 105000 Kilometer in fünf Monaten mit dem Fahrrad zurückgelegt; 22800 Kilometer mehr als 2019 – wobei auch zwölf aktive Teilnehmer mehr unterwegs waren als im Vorjahr. Erstmalig kam man außerdem auf über 100 Kilometer pro Teilnehmer. Ziel der Aktion ist es, jedes Jahr soziale Organisationen im Landkreis mit fünf Cent je gefahrenem Kilometer zu unterstützen. Die erreichte Summe von 5266 Euro wurde von den Geschäftsführern der Dyneon GmbH, Burkhard Anders und Stephan Führer sowie Thomas Kolbeck als Organisator der Bike Challenge auf 5400 Euro erhöht und wird an soziale Organisationen in der Region gespendet. Aus diesem Spendentopf wurden unlängst 1800 Euro an das „Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach“ (Fachbereich Trauerbegleitung und Krisenintervention) gespendet.

Organisator Thomas Kolbeck und Spitzenradler Hermann Kirchmayer überreichten den Spendenscheck an Bigo Dingl, Dr. med. Stefan Vlaho und Gerhard Schropp. Die Spende wird das Projekt „eine Brücke zurück ins Leben“ unterstützen, das Bigo Dingl wir folgt beschreibt: „Wenn plötzlich die Mutter, der Vater, ein Geschwisterkind stirbt, wenn Kinder den unwiederbringlichen Verlust der bislang so selbstverständlichen Normalität nicht verstehen können und dann bis in die Seele erschüttert werden, versuchen wir, diese Kinder durch Therapieangebote, die Trauer bewältigen zu können, wieder ins Leben zurückzubegleiten.

Doch wenn gleichzeitig die Welt über die Kinder und deren Familie zusammenzustürzen scheint, wenn die verbleibende Bezugsperson ebenfalls mit der Situation alleingelassen ist, wenn das Umfeld überfordert ist, helfen in dieser akuten Situation augenblicklich nicht nur therapeutische Konzepte, nicht nur Worte und nicht nur genügend Zeit zum Zuhören. Da gilt es konkret Krisensituationen im Umfeld schnell und unbürokratisch zu lösen. Das kann die Fortzahlung eines Vereinsbeitrages sein, des Musikunterrichts, Eintrittskarten fürs Schwimmbad, Nachhilfestunden, die Fahrradreparatur oder es kann auch mal sein, dass wir einen Ausflugswunsch finanzieren. Ziel ist es, die Kinder in dieser Krisensituation nicht in einen Abgrund stürzen zu lassen, sondern ihnen auch durch eine finanzielle Brücke auf die andere Seite, auf die Seite des weiteren Lebens zu helfen.“ Im Bild von links: Thomas Kolbeck (Organisator der Bike Challenge, Operations Manager Dyneon GmbH), Peter Engel (Betriebsrat Dyneon GmbH), Hermann Kirchmayer (Dyneon GmbH), Gerhard Schropp, Bigo Dingl und Dr. Stefan Vlaho (Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach).

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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