Dr. Birgit Schwab leitet deutschlandweiten Verband der Führungskräfte in der chemischen Industrie

13. Mai 2021

Die Diplom-Biologin ist Leiterin Quality bei Wacker Biosolutions und Vorsitzende des Sprecherausschusses im Burghauser Werk der Wacker Chemie AG

Burghausen. Die deutschlandweit agierende Interessensvertretung für Führungskräfte der chemischen Industrie, der Verband der angestellten Akademiker und leitenden Angestellten (VAA), hat seit Ende letzter Woche eine neue Vorsitzende – und die kommt aus Burghausen: Dr. Birgit Schwab. Die 49-jährige Diplom-Biologin ist Leiterin Quality bei Wacker Biosolutions und Vorsitzende des Sprecherausschusses im Burghauser Werk – und hat nun mit ihrem Ehrenamt noch eine Aufgabe mehr: „Mein Tag hat schon 24 Stunden. Jetzt nehme ich mir einfach noch die Nacht dazu“, sagt sie und muss lachen.

In der VAA ist Dr. Birgit Schwab, die für die FDP seit vergangenem Jahr im Stadtrat sitzt, schon seit 20 Jahren aktiv. 2011 stieg sie zur bayerischen Landesgruppenvorsitzenden auf, hatte als solche über die Jahre bereits viel mit dem Vorstand zu tun und sich ein großes Netzwerk aufgebaut. Den VAA beschreibt sie als „dritten starken Sozialpartner neben der IG BCE und dem BAVC“ – und der hat immerhin schon 102 Jahre auf dem Buckel und rund 30 000 Mitglieder.

Eine Strategierichtung im Team vorzugeben und die Interessen der Führungskräfte angemessen zu vertreten, gehören künftig zu ihren Aufgaben. Einkommen, betriebliche Altersvorsorge und Manteltarif sind Thematiken, die ihr in diesem Rahmen immer wieder über den Weg laufen werden. „Wir wollen Bewährtes erhalten und Neues gestalten“, beschreibt sie ihre neue Aufgabe.

Dass sie das kann, das glaubt ein großer Teil der Mitglieder, die bei der ersten digitalen Delegiertenversammlung abgestimmt haben: Die Burghauserin hatte die zweithöchste Zustimmung mit Blick auf die Vorstandswahlen. „Das Votum war klar und deutlich. Das gibt Rückenwind“, freut sich Birgit Schwab über die Bestätigung. Gefragt, ob sie im Vorstand mitwirken möchte, wurde sie schon einmal. Jetzt sei aber die Zeit reif gewesen. „Es gehört Eigenverantwortung und Eigeninitiative eines jeden und einer jeden dazu. Ich übernehme gern Verantwortung und freue mich auf die Arbeit.“

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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