Corona: Lockerungen im Chemiepark Gendorf

Betriebsrestaurant zum Teil geöffnet – Bildungsakademie unterrichtet wieder

Burgkirchen. Die Lockerungen der Beschränkungen rund um Corona haben auch den Chemiepark Gendorf erreicht.

Bereits Mitte Mai hatte der Chemiepark Gendorf sein Betriebsrestaurant unter den strengen Auflagen und Beschränkungen für Betriebskantinen der Bayerischen Staatsregierung wieder zum Teil geöffnet. „Wir haben hierfür ein sehr umfangreiches Hygiene- und Verhaltenskonzept implementiert, das dem Schutz der Gäste zu jeder Zeit gerecht wird“, erklärte Tilo Rosenberger-Süß, Kommunikationsleiter beim Standortbetreiber InfraServ Gendorf, gestern auf Anzeiger-Nachfrage.

„Die Bestuhlung wurde deutlich reduziert, es gibt gekennzeichnete Laufwege und das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen sowie das Einhalten des Sicherheitsabstands ist weiterhin vorgeschrieben.“ Maximal seien daher auch nur zwei Personen pro Tisch und eine bestimmte Anzahl von Gästen erlaubt, so Rosenberger-Süß. Außerdem setze der Gendorfer Gastronomie-Bereich auf die Vorbestellung von Speisen für den Verzehr in der Kantine. „Damit verhindern wir Verweilzeiten bei der Essensausgabe und beschleunigen den gesamten Ablauf“, verdeutlichte Rosenberger-Süß.

Gelockert wurden auch die Einschränkungen im Bildungsbetrieb des Chemieparks. In den letzten Wochen nahm die Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) zunehmend ihren Ausbildungs- und Präsenzbetrieb wieder auf.

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Bildungseinrichtung seit 16. März geschlossen. In allen Aus- und Weiterbildungsbereichen wurde deshalb, soweit es möglich war, auf digitale Alternativen umgestellt. Seit dem 20. April arbeiten die Gendorfer Auszubildenden allerdings wieder in der Bildungseinrichtung des Werkes Gendorf. Dieser vergleichsweise frühe Start lässt viele aufhorchen, hat jedoch einen wichtigen Grund. Denn die Azubis verlieren ihre Prüfungsvoraussetzung, wenn sie mehr als zehn Prozent der Ausbildungszeit fehlen.

Damit die Sicherheit aller Anwesenden gewährleistet wird, findet der Unterricht nur unter strengen Hygienevorgaben statt. Die Schüler arbeiten in Kleingruppen, um den Mindestabstand zu wahren und tragen Masken. Zudem haben alle Azubis vor Unterrichtsstart an einer Sicherheitsschulung teilgenommen.

Auch der Seminarbetrieb der Bildungsakademie wurde im Mai wieder aufgenommen, allerdings nur mit der Hälfte der ursprünglich geplanten Teilnehmer, um die Hygiene- und Verhaltensregeln einhalten zu können. „Wir versuchen, langsam wieder in eine Art Normalbetrieb zu kommen, sind aber weiterhin sehr vorsichtig. Sicherheit und Gesundheitsschutz steht bei uns immer uns an erster Stelle“, bekräftigt Rosenberger-Süß.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

Originaldarstellung des Artikels