Baustein für den OMV-Standort

Schwertransporte bringen Teile für neuartige ISO-C4-Anlage nach Burghausen

Burghausen. Für die neue ISO-C4-Anlage ist in der Nacht zum heutigen Donnerstag ein weiteres Kolonnenteil in die Raffinerie Burghausen transportiert worden.

Nachdem am 22. Januar bereits das Unterteil der Kolonne angeliefert worden war, ist nun auch deren Oberteil am hiesigen Standort eingetroffen. Der Schwertransport, der einer Sondergenehmigung unterliegt, wurde durch die Polizei begleitet, die den Verkehr über den gesamten Streckenverlauf regelte.

Am gestrigen Mittwoch begann die Reise um etwa 20 Uhr in Suben. Die Route des Schwertransports verlief, wie schon vor zwei Wochen beim ersten diesbezüglichen Schwertransport, auf der B 12 über Malching und Simbach bis hin zur Ausfahrt Marktl und endete nach Mitternacht am heutigen Donnerstag in der Raffinerie Burghausen.

Die Schwertransporte zweier weiterer Kolonnenteile sowie des Erdtanks werden noch im Februar stattfinden. Die Inbetriebnahme der neuen ISO-C4-Anlage ist für September 2020 geplant.

Ab diesem Zeitpunkt kann in Burghausen hochreines Isobuten mittels einer gemeinsam mit BASF entwickelten neuartigen Technologie hergestellt werden. Mit dieser Investition von 64 Millionen Euro baue die OMV den petrochemischen Bereich der Raffinerie „für die Zukunftssicherung des Standorts weiter konsequent aus“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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