Außergewöhnlicher Schwertransport erreicht OMV Deutschland

Marktl/Burghausen. Schwertransporte sind zwischen Passau und Burghausen keine Seltenheit, der Konvoi aber, der am späten Samstagvormittag von Niederbayern kommend den Landkreis Altötting erreichte, erstaunte selbst Alteingesessene. Gleich vier überdimensionale Gespanne mit Bauteilen für die Burghauser OMV-Raffinerie schoben sich von der B 12 kommend an Marktl vorbei zur B 20.

Je vier Zug- und vier Schubfahrzeuge waren notwendig, um die jeweils rund 20 Achsen zählenden Tieflader voran- und vor allem um Abzweigungen und Kurven herumzubringen. Die eingeschränkte Beweglichkeit und der damit verbundene Rangieraufwand sorgten zur Mittagszeit vor allem im Bereich Marktl zeitweise für größere Verkehrsbehinderungen und Staus auch auf der A94. Hinzu kam, dass der am Freitag von Passau aus aufgebrochene Konvoi nach Erreichen der Bezirksgrenze kurzzeitig ohne Polizeibegleitung war und die sonstigen Begleitmannschaften alle Hände voll zu tun hatten, um Straßen und Einfahrten zu sperren. Zur Nachmittagszeit dann erreichten die Bauteile die Raffinerie in Burghausen.

Nach Angaben von OMV handelt es sich um Komponenten für eine neue ISO C4-Anlage. Damit kann hochreines Isobuten mittels einer gemeinsam mit BASF entwickelten Technologie hergestellt werden. 64 Millionen Euro investiert das Unternehmen darin eigenen Angaben zufolge. In Betrieb gehen soll die Anlage im September.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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