Auch für Ungewohntes gewappnet

Großübung in Gendorf beschäftigte sich heuer mit einem Flugzeugabsturz

Burgkirchen. Mit einem besonderen Szenario hat der Chemiepark Gendorf am Donnerstagabend die Einsatzkräfte gefordert. So wurde bei der diesjährigen Notfallgroßübung angenommen, dass ein Kleinflugzeug über dem Werk abstürzt.

Die Folge des mittels einen echten Flugzeug-Dummies nachgestellten Absturzes war eine Reihe an Bränden und Personenrettungen. Hinzu kamen ein angenommener Verkehrsunfall innerhalb des Chemieparks und ein Einsatz für die Höhenretter, die einen Verletzten von der 35 Meter hohen Luftzerlegungsanlage abseilen mussten.

Knapp 200 externe und interne Einsatz- und Hilfskräfte sowie Behördenvertreter waren an der Übung beteiligt, so neben den Werkfeuerwehren von InfraServ und Wacker die Feuerwehren aus Burgkirchen, Burghausen, Emmerting, Kastl und Mehring, außerdem Messtrupps aus Pfarrkirchen, Schwindegg und Altötting. Auch die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst wie auch der Katastrophenschutz des Landratsamtes und die Polizeiinspektion Altötting waren vor Ort. Begleitet wurde die Übung von Dutzenden Fachvertretern anderer Feuerwehren, der Polizei, der Bundeswehr und verschiedener Behörden, darunter auch Gäste aus Österreich und Ungarn.

Am Ende zeigten sich sowohl Martin Siebert, Leiter der Werksicherheit, als auch InfraServ-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer zufrieden mit dem Verlauf. „Die heute dargestellten Übungen haben aufgezeigt, was auf unserem Industriegelände alles passieren kann. Und die Möglichkeiten im reellen Einsatz sind nach oben offen. Aber wir sehen: Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfskräften funktioniert“, bilanzierte Langhammer.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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