64-Millionen-Anlage ist in Betrieb

23. März 2021

OMV und BASF melden Vollzug für neuartige Isobuten-Produktion

Burghausen. 64 Millionen Euro hat die OMV am Standort Burghausen investiert, jetzt ist die neue ISO-C4-Anlage in Betrieb. Die ab Sommer 2019 errichtete Anlage basiert auf einer neuartigen, gemeinschaftlich von OMV und BASF entwickelten Technologie und erzeugt hochreines Isobuten.

Herausragend ist den Angaben des Unternehmens zufolge die Energieeffizienz. Jährlich könnten künftig 20000 Tonnen an CO2-Emissionen vermieden werden. Bis zu 80 Prozent der benötigten Wärmeenergie werde durch die Integration mit einer bereits vorhandenen Anlage gedeckt, heißt es in einer Mitteilung.

Das neue Produktionsverfahren ist in Zusammenarbeit von BASF und OMV entstanden und wurde von beiden gemeinsam zum Patent angemeldet. BASF entwickelte dabei einen Katalysator und ein Reaktorsystem, „das alle prozesstechnischen Anforderungen der OMV vollumfänglich erfüllt“, so die OMV-Angaben.

Benötigt wird Isobuten unter anderem zur Produktion von Klebstoffen, Schmiermitteln und sonstigen Chemikalien wie beispielsweise Antioxidantien oder auch für die Herstellung von Vitamin C. Die Produktionskapazität der Anlage beträgt 60000 Tonnen pro Jahr. 64 Millionen Euro wurden im Zuge der Maßnahme investiert. Angesichts der Energieeffizienz und der CO2-Einsparung fördert das Bundesumweltministerium das Projekt mit 2,8 Millionen Euro.

Die neue Anlage „verdeutlicht die Innovationskraft der OMV“ und sichere den Standort Burghausen nachhaltig, erklärt Wolfram Krenn, Senior Vice President bei OMV. Seinen Angaben nach sind die ersten Produktlieferungen bereits erfolgt. (Mehr zum Thema lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben im Ressort Heimatwirtschaft).

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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