26. Mai 2018 - Alt-Neuöttinger Anzeiger

Chancen fürs Chemiedreieck

E-Mobilität: Burghausens Bürgermeister Steindl für Ansiedlung einer Batteriefabrik in Burghausen

Altötting. Die Frage, wie und vor allem wie schnell der Landkreis Altötting sich beim Zukunftsthema öffentliche Mobilität und E-Mobilität engagiert, warf Hans Steindl, Bürgermeister von Burghausen und Sprecher der SPD-Fraktion, in der jüngsten Kreistagssitzung auf.

Er sagte in den Nachbarlandkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land gebe es bereits Gutachten zur E-Mobilität oder zum Car-Sharing. Die Altöttinger Kreisverwaltung solle sich, so Steindls Anregungung, aus diesen Untersuchungen Ideen holen, was Landrat Erwin Schneider zusagte. Dieser warf auch noch die Frage auf, inwieweit im Landkreis die Technologie der Brennstoffzelle für die Mobilität eine Rolle spielen könnte. Beim Ausbau des diesbezüglichen Tankstellennetzes hätte man die Unternehmen Linde und OMV mit im Boot, so Landrat Schneider.

Hans Steindl sieht darin nicht die Zukunft: „Wasserstoff wird nicht die Hybrid-Technologie und die Batterie ersetzen.“ Vielmehr sollte man sich darum bemühen, in Burghausen eine Batteriefabrik zu situieren: „Die Stadt hat schon Grundstücke dafür angeboten.“ Steindl zeigte sich überzeugt, dass rund um die E-Mobilität noch viel staatliches Geld fließen werde, das man nach Möglichkeit in den Landkreis holen sollte.

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger

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