24. Mai 2018 - Passauer Neue Presse

1968: Neue Bahn für Wacker Chemie in Burghausen

5000 Meter Schienenstrang für 4,5 Millionen Mark

Burghausen. Heute eine Selbstverständlichkeit, vor 50 Jahren eine Investition für die Zukunft. Im Mai 1968 gingen die Vorbereitungen für den Neubau des Bahnanschlusses der Wacker Chemie und der damaligen Marathon-Raffinerie zuende. Im Juni begannen die Bauarbeiten für die rund fünf Kilometer lange Neubaustrecke.

„Wir glauben, dass die geplante Anlage gut in das Landschaftsbild eingefügt und die Anlieger durch den künftigen Bahnbetrieb nicht sonderlich gestört sein werden“,so hieß es in einer Erläuterung der Bundesbahndirektion München, die damals für den Neubau der Strecke zuständig war. Das gesamte Bauvorhaben war seinerzeit mit einer Investitionssumme von 4,5 Millionen Mark kalkuliert.

Mit dem Neubau der Bahnanbindung für Wacker, einschließlich eines neuen Bahnhofs auf dem Werksgelände verschwand auch die Bahnkreuzung mit der Marktlerstraße an der Zufahrt zur Stadt. Verlegt wurden damals rund 5000 Meter Gleis in jeweils 30 Meter langen Einzelschienen auf Holzschwellen und im Granitschotterbett.

Quelle: Passauer Neue Presse

Originaldarstellung des Artikels