24. Juli 2018 - Passauer Neue Presse

Polysilicium für Photovoltaik im Responsible Care

Bayerische Chemieverbände zeichnen Engagement und Errungenschaften der Wacker Chemie aus

München/Burghausen. Mit dem Ersten Preis im „Responsible Care Wettbewerb 2018“ zeichneten die Bayerischen Chemieverbände in ihrer jüngsten Versammlung die Wacker Chemie AG aus. Die Anerkennung galt den Leistungen bei Polysilicium für die Photovoltaik, um Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen.

Die Jury urteilte zum Engagement und zu den Errungenschaften der Wacker Chemie in diesem Bereich: „Die Firmengeschichte dokumentiert einen einzigartigen Beitrag der chemischen Industrie für die Zukunft einer nachhaltigen Gesellschaft. Jahrzehntelange Entwicklungsarbeit der Wacker Chemie mit Silicium machte einen unerschöpflichen Rohstoff zugänglich, der wesentlich zum Durchbruch erst der Informationstechnologie und dann der Solarenergie beigetragen hat – dem Symbol schlechthin für den Einstieg in das Zeitalter der fossilen Energieerzeugung.“

Punktegleich mit Wacker auf dem ersten Platz landete der Beitrag der Roche Diagnostics GmbH aus Penzberg. Roche setzt auf umweltfreundliche Kälteerzeugung und Umstellung der Kälteanlagen auf natürliche Kältemittel. „Das Resultat ist ein gut übertragbares Konzept mit hohem Vorbildcharakter und großem Potenzial“, urteilte die Jury.

Weitere Beiträge im Wettbewerb waren der „VIVA Ti go“ Mehrwegbecher aus Porzellan, den die OMV Deutschland GmbH an den VIVA-Shops an ihrer Tankstellenkette eingeführt hat.

InfraServ Gendorf hat sich mit zwei Projekten beteiligt: Mit einem neuen Wassermanagement im Kühl- und Regenwasserkanal und mit den Nachbarschaftsdialog-Formaten um einen proaktiven und transparenten Austausch mit der Nachbarschaft und weiteren wichtigen Interessensträgern zu pflegen.

Die Clariant Produkte Deutschland GmbH beteiligte sich mit innovativer Entwässerungstechnologie für Sedimente mit ökologischen und ökonomischen Vorteilen. Flüssige, anorganische Schlämme können zu trockenen Sedimenten mit einem Feststoffgehalt von bis zu 93,8 Prozent umgewandelt werden, in einigen Fällen innerhalb von nur 24 Stunden. neue Komponenten auf Mineralbasis konditionieren das Sediment und beschleunigen den Fällungsprozess. Das weitgehend auf Mineralien basierte Verfahren ist umweltneutral und kann sich sogar positiv auf die Wasserqualität auswirken.

Weitere Beiträge stammen von Unternehmen außerhalb des Bayerischen Chemiedreiecks: Die Roche Diagnostics GmbH beteilige sich mit einem zweiten Projekt, dem Neubau des „Truck Gates“, des Einfahr-tores für Lkws am Standort Penzberg. Hier kam vor allem einheimisches Holz zur Verwendung.

Die Rudolf GmbH aus Geretsried setzt auf kryogene Abluftreinigung mit Mehrfachverwendung des eingesetzten Stickstoffs und die MSD Sharp & Dohme GmbH in Haar bei München auf neue Ansätze in der Mobilität. Mitarbeiter erhalten zum Beispiel finanzielle Anreize, um emissionsärmere Fahrzeuge anzuschaffen.

„Responsible Care“ ist eine Initiative der Chemischen Industrie als Beitrag und Treiber des Nachhaltigkeitsprinzips unter dem Motto „Freiwillig mehr tun, als Gesetze und Vorschriften vorschreiben.“

Quelle: Passauer Neue Presse

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