Infotag in Sachen Umwelt

Naturschutz-Themen beschäftigen Chemiepark in Gendorf

Burgkirchen. Konstruktiv, sachlich und wertschätzend – so verliefen die Gespräche und Diskussionen beim Umweltinfotag des Standortbetreibers InfraServ Gendorf (ISG) am Dienstag. 55 Teilnehmer, davon etwa 35 Vertreter lokaler und regionaler Naturschutz- und Umweltverbände, informierten sich beim siebten Umweltinfotag zu umweltrelevanten Themen rund um den Chemiepark Gendorf. Moderiert wurde die Veranstaltung von ISG-Kommunikationsleiter Tilo Rosenberger-Süß.

ISG-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer informierte in einem Einleitungsvortrag über Innovationen und Investitionen für modernen Umweltschutz sowie über Herausforderungen, mit denen sich die Chemieindustrie konfrontiert sieht. Treibhausgasneutralität bis 2050 sei in der chemischen Industrie ambitioniert, aber möglich, so Langhammer.

Godehard Mayer, der Leiter des ISG-Genehmigungsmanagements, referierte zum Immissionsmessprogramm, mit dem alle zehn Jahre Umweltdaten zur lufthygienischen Situation in der Umgebung des Chemieparks erfasst werden. „Trotz der gegenüber 2008 um knapp 40 Prozent gestiegenen Produktionsmengen sind heute die Konzentrationswerte unauffällig“, fasste Mayer die Ergebnisse zusammen.

Für das Unternehmen Dyneon stellten Geschäftsführer Stephan Führer und die Umweltmanager Christian Horst und Martin Stubner das Umweltprogramm Dyneons vor. Dyneons Selbstverständnis sei es dabei, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Anschließend gab Dyneon-Umweltmanager Martin Stubner den Zuhörern einen Zwischenstand zum Bodenmanagementkonzept sowie zu den in Entstehung befindenden Aktivkohlefilteranlagen in Kastl, Alt- und Neuötting.

 

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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