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Notfallmanagement

Zu Ihrer Sicherheit informieren wir Sie entsprechend § 11 der Störfall-Verordnung über:

1 Name der Betreiber und Anschriften der Betriebsbereiche

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

2 Beauftragter für die Unterrichtung der Öffentlichkeit und Bezeichnung der Stellung dieser Person

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

3 Anwendung der Störfall-Verordnung und Anzeige bei den Behörden

Im Vollzug des Bundes-Immissionsschutzgesetzes wurden alle genehmigungspflichtigen Anlagen den zuständigen Behörden gemeldet, d. h. die Gesamtheit aller Produktions- und Infrastruktureinrichtungen ein schließlich der vorhandenen Mengen an gefährlichen Stoffen im Verantwortungsbereich eines Betreibers an einem Standort. Daraus wurden die Betriebs bereiche bestimmt, die in den Geltungsbereich der Störfall-Verordnung fallen bzw. für die Sicherheitsberichte vor zulegen sind. Speziell für diese Betriebsbereiche wurde die vorliegende Sicherheitsinformation erstellt. Nähere Beschreibungen der Betriebsbereiche finden Sie unter den jeweiligen Werken.

4 Erläuterung der Tätigkeiten in den Betriebsbereichen

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

5 Stoffe und Zubereitungen, von denen ein Störfall ausgehen könnte und deren wesentliche Gefahreneigenschaften

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

6 Gefährdungsarten bei einem Störfall und mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Nicht jede Störung in einem Betriebsbereich ist auch ein Störfall. Die Störfall-Verordnung definiert dazu:

Ein Störfall ist ein Ereignis, wie z.B. eine Emission, ein Brand oder eine Explosion größeren Ausmaßes, das sich aus einer Störung des bestimmungsgemäßen Betriebes in einem unter diese Verordnung fallenden Betriebsbereich oder in einer unter diese Verordnung fallenden Anlage ergibt, das unmittelbar oder später innerhalb oder außerhalb des Betriebsbereiches oder der Anlage zu einer ernsten Gefahr oder zu Sachschäden führt und bei dem ein Stoff oder mehrere gefährliche Stoffe im Sinne der Störfall-Verordnung beteiligt sind.

Dabei ist eine ernste Gefahr eine Gefahr, bei der
a) das Leben von Menschen bedroht wird oder schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen von Menschen zu befürchten sind,
b) die Gesundheit einer großen Zahl von Menschen beeinträchtigt werden kann oder
c) die Umwelt, insbesondere Tiere und Pflanzen, der Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- oder sonstige Sachgüter geschädigt werden können, falls durch eine Veränderung ihres Bestandes oder ihrer Nutzbarkeit das Gemeinwohl beeinträchtigt würde.

6.1 Maßnahmen zur Verhinderung von Störfällen und Begrenzung von Auswirkungen

Alle Anlagen sind von den zuständigen Behörden entsprechend den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen geprüft und genehmigt. Diese Genehmigungen berücksichtigen neben den umweltrelevanten auch alle sicherheitsrelevanten Gesichtspunkte wie Anlagensicherheit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Für alle Teile der Betriebsbereiche, die größere Mengen gefährlicher Stoffe enthalten können, werden im Rahmen der Erstellung der Sicherheitsberichte systematische Untersuchungen zur Anlagensicherheit durchgeführt. Dabei werden mögliche Fehler analysiert und die Sicherheitskonzepte der Anlagen unter folgenden Gesichtspunkten überprüft

Gefährdungsarten

Mögliche Auswirkungen

Brand

  • Ausbreitung von gefährlichen Brandgasen, auch über die Werksgrenzen hinaus

Explosion

  • Trümmerwurf
  • Druckwellen

Freisetzung gefährlicher Stoffe

  • Ausbreitung von gefährlichen Gasen, Dämpfen oder Stäuben, auch über die Werksgrenzen hinaus
  • Verunreinigung von Boden und Pflanzen
  • Verunreinigung von Gewässern



6.2 Mögliche Auswirkungen

Sollte es trotz aller technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen den noch zu einem Störfall kommen, so ist neben Bränden und Explosionen die Freisetung gefährlicher Stoffe eine mögliche Gefahr. In einem solchen Fall können – je nach Art und Schwere des Störfalles – auch Auswirkungen außerhalb des Werksgeländes nicht völlig ausgeschlossen werden. Auftreten können:

Letztere können auch Auswirkungen auf die Nachbarschaft haben, wie

7 Warnung und fortlaufende Information über den Verlauf eines Störfalles

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

8 Verhalten im Störfall

Richten Sie sich bitte strikt nach den „Verhaltenshinweisen” und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte (Notfall- und Rettungsdienste).

9 Interne Maßnahmen zur Bekämpfung von Störfällen und Begrenzung der Auswirkungen

Neben den in Punkt 6.1 an gesprochenen verhindernden Maßnahmen sind noch zusätzlich geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Begrenzung möglicher Auswirkungen von Störfällen getroffen. Dies sind:

Brandbekämpfungseinrichtungen:

Einrichtungen zum Schutz von Boden und Grundwasser:

Einrichtungen zur Reduzierung von Belastungen der Luft:

Einrichtungen zur raschen Alarmierung der Einsatzkräfte:

Alle diese Maßnahmen sind in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden festgelegt und werden in regelmäßig stattfindenden internen und externen Übungen trainiert.

10 Externe Alarm- und Gefahrenabwehrpläne

Für alle Betriebe existieren interne Alarm- und Gefahrenabwehrpläne. Diese sind die Basis für die jeweiligen Werksalarm- und Gefahrenabwehrpläne. Auf diesen Werksplänen bauen die Einsatzpläne der Landratsämter für jeden einzelnen Betriebsbereich bzw. jedes Werk auf. Diese Einsatzpläne ergänzen den jeweiligen Katastrophenschutzplan der Landratsämter. Damit ist eine lückenlose Abstimmung von betrieblichen, werksweiten und übergeordneten Alarm- und Gefahrenabwehrplänen gegeben. Dies gewährleistet eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte und damit eine effektive Gefahrenabwehr.

11 Einholen weiterer Informationen

Angaben hierzu entnehmen Sie bitte den speziellen Seiten für die Werke in Ihrer Nachbarschaft.

Links

Weitere Informationen zur Störfallverordnung finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Umwelt.