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Riesiger Transformator für den Industriepark

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Energetisches "Herzstück" für Ausbauprojekt von Vinnolit angeliefert - Leistung wie für eine halbe Million 100-Watt-Glühbirnen

Burgkirchen, 27. August 2008 - Eines der energetischen Herzstücke des "VinCon"-Investitionsprojekts der Vinnolit im Industriepark Werk GENDORF wurde jetzt angeliefert und montiert: Der Transformator der InfraServ Gendorf, der mit seiner Leistung von 50 Megavoltampere (MVA) den Strom für die neue Membranelektrolyse anlagengerecht "zubereiten" wird.

Der Transformator dient der Versorgung der ersten Stufe des "VinCon"-Projekts der Vinnolit und wird von der InfraServ Gendorf betrieben. Mit dem 100-Millionen-Euro-Projekt zur Erweiterung und Modernisierung der Elektrolysen an den Vinnolit-Standorten im Industriepark Werk GENDORF und in Knapsack bei Köln wird der PVC-Hersteller nicht nur die Produktion ausbauen, sondern mittels der neuen Membranelektrolyse-Technik auch fast ein Viertel des spezifischen Stromverbrauchs der Elektrolysen einsparen können.

Der Transformator des Regensburger Herstellerwerkes SGB wurde mit einem speziellen Tieflader (Gesamtlänge ca. 30 Meter) von Regensburg per Sondertransport  in den Industriepark geliefert. Da der Transformator schon funktionsfertig angeliefert wurde, erfolgt derzeit die komplette Installation durch SGB, der Anschluss an das 110/30 kV-Netz des Industrieparks wird durch die Ergoldinger Firma SAG erledigt. Nach einem ausführlichen Signalcheck soll die Zuschaltung durch InfraServ Gendorf am 17. September erfolgen.

Beeindruckende technische Daten und Maße Die technischen Daten des neuen Trafos sind beeindruckend: Die Leistung beträgt 50 MVA (Megavoltampere), die Spannung 110/30 kV (Kilovolt). Zum Vergleich: 50 MVA entsprechen der elektrischen Leistung für fünfhunderttausend 100-Watt-Glühbirnen. Auch die Maße veranschaulichen die Dimension: Der Trafo ist ca. 7,5 Meter breit, 3,5 Meter tief und 3,5 Meter hoch. Das Transportgewicht betrug 75 Tonnen, davon 17 Tonnen Öl zur Kühlung; im betriebsfertigen Zustand wird der Trafo knapp 80 Tonnen wiegen. Die Anschaffungskosten betrugen ca. 700.000 Euro.

Maßgeschneidertes Unikat
Heinz Mattausch, der für den Gendorfer Transformator zuständige Ingenieur der Firma SGB in Regensburg, erklärt: "Die reine Bauzeit des Trafos beträgt lediglich sechs Wochen. Bezieht man allerdings die Zeit, die für die Beschaffung nötig ist, mit ein, kommt man ungefähr auf ein Jahr von der Bestellung bis zur Lieferung." Der Trafo der InfraServ Gendorf hatte eine Lieferzeit von eineinhalb Jahren, ist allerdings auch maßgeschneidert, wie Stefan Reiter, der Projektleiter bei InfraServ Gendorf, mitteilt: "Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften und Vorlieben, deshalb ist jeder Trafo zwangsläufig ein Einzelstück." Die voraussichtliche Lebensdauer des Trafos beträgt in etwa 50 Jahre, so dass Reiter wohl recht hat mit seiner Bemerkung: "In meiner jahrelangen Tätigkeit bei der InfraServ ist das das erste Mal, dass ich die Lieferung eines Trafos miterlebe..."

Bildtexte:

Bild oben:
75 Tonnen betrug das Liefergewicht des neuen Trafos auf einem 30 Meter langen Sondertransport, der von Regensburg kommend im Industriepark ankam.

Bild unten:
Meisterhafte Präzisionsarbeit durch die Mitarbeiter der Firma Schmidbauer und der Herstellerfirma SGB, unterstützt durch InfraServ-Mitarbeiter: Auf Fahrschienen gestellt wurde der Trafo auf sein Fundament gezogen.

Hinweise für die Redaktionen:

InfraServ Gendorf mit Sitz in Burgkirchen/Landkreis Altötting betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Werk GENDORF. InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG versorgt Unternehmen mit Energien und Medien sowie Engineering-Leistungen und technischen Services, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Ansiedlungsflächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum, das durch Logistik-Services sowie Aus- und Weiterbildungsleistungen abgerundet wird.
InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. Ca. 250 Auszubildende und Fachschüler werden im Auftrag von Standortunternehmen und externen Firmen ausgebildet, davon 87 direkt bei InfraServ Gendorf. In der IT-Berufsfachschule BIT werden ca. 50 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Im Jahr 2007 erzielte InfraServ Gendorf einen Umsatz von rund 243 Millionen Euro.
www.infraserv.gendorf.de

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im „Bayerischen Chemiedreieck“ gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Menschen arbeiten täglich im Industriepark. Im Jahr 2007 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 195 Hektar groß; 30 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2007 rund 90 Millionen Euro am Standort.
www.gendorf.de

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