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Wacker nimmt Polysilicium-Anlagen am Standort Burghausen in Betrieb

Burghausen, 20. November 2008 – Die Wacker Chemie AG hat heute am Standort Burghausen weitere Anlagen zur Herstellung von polykristallinem Silicium offiziell in Betrieb genommen. Die ersten Reaktoren der so genannten „Ausbaustufe 7“ sind bereits angelaufen, die volle Nennkapazität der Anlage von rund 4.500 Tonnen pro Jahr wird voraussichtlich noch vor Ende des 1. Quartals 2009 zur Verfügung stehen. Damit liegt WACKER deutlich vor dem ursprünglichen, bereits sehr anspruchsvollen Zeitplan. Insgesamt investiert WACKER rund 300 Mio. € in diese Ausbaustufe und schafft dadurch etwa 270 neue Arbeitsplätze. Mit dieser Erweiterung trägt WACKER dem weltweit steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilicium Rechnung. Die neue Anlage kann dabei Material sowohl für die boomende Solar-industrie wie auch für den Halbleitermarkt herstellen.

Ewald Schindlbeck, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER POLYSILICON, erläuterte im Rahmen einer Festveranstaltung das ambitionierte Investitionsprogramm des Münchner Chemiekonzerns zum Ausbau seiner Produktionskapazitäten für polykristallines Reinst-silicium. Mit den laufenden und angekündigten Erweiterungsmaß-nahmen an den Standorten Burghausen und Nünchritz wird die Jahreskapazität von heute 10.000 Tonnen Polysilicium pro Jahr auf mehr als 35.000 Tonnen bis Ende 2011 anwachsen. Insgesamt investiert WACKER in den seit dem Jahr 2000 laufenden Kapazitätsausbau bis 2011 fast 2 Mrd. €.Die aktuelle „Ausbaustufe 7“ ist voll eingebunden in den Silicium-verbund am Standort Burghausen. In diesem hoch integrierten Stoffkreislauf werden Nebenprodukte der Herstellprozesse als Ausgangsstoffe für die weitere Wertschöpfung verwendet. Dies senkt Kosten, schont gleichzeitig Ressourcen und stärkt so die Wett-bewerbsfähigkeit des Standorts. In Summe werden durch den Polysilicium-Ausbau bis Ende 2010 etwa 650 neue Arbeitsplätze im Werk Burghausen entstehen.

Schindlbeck bedankte sich in seiner Festansprache ausdrücklich für den hohen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der am Projekt beteiligten Partnerfirmen. Dies sei eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass WACKER seinen Kunden Polysilicium aus der „Ausbaustufe 7“ bereits mehrere Monate früher als geplant zu Verfügung stellen könne, so der Geschäftsbereichsleiter.

Hinweise:

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

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