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Notfallübung mit Schwerpunkt "Wasserversorgung"

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Montag, 15. September: Großübung des Industrieparks Werk GENDORF

Burgkirchen, 4. September 2008 - Die diesjährige Notfallübung des Industrieparks Werk GENDORF steht im Zeichen der Versorgung mit Löschwasser. Am Montag, 15. September, ab ca. 18 Uhr, werden die Einsatzeinheiten des Industrieparks und Einsatzkräfte aus dem  Landkreis Altötting wieder das Zusammenspiel im Schadensfall trainieren, um Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen. Eingebunden in die Übung sind auch die Einsatzstäbe des Werkes und des Landratsamtes.

"Für den Industriepark Werk GENDORF gibt es, wie auch für alle anderen Standorte der chemischen Industrie im Landkreis, abgestimmte Alarmpläne zwischen Behörden und Betreibern", wie Martin Siebert, Leiter der Gendorfer Werkfeuerwehr erklärt. Durch das mit den Anlagen sehr gut vertraute Personal, den hohen Stand der Sicherheitstechnik in den Anlagen und die Einrichtungen zur Gefahrenabwehr komme es nur sehr selten zu Ereignissen, die den Einsatz von öffentlichen Kräften zur Unterstützung notwendig machen. "Umso wichtiger ist die regelmäßige Überprüfung der Gefahrenabwehrpläne im Rahmen von Übungen. Dann ist auch sichergestellt, dass im Ernstfall die Informationswege und Gefahrenabwehrmaßnahmen einwandfrei funktionieren", sagt Siebert.

"Nicht ganz einfach" sei es alljährlich Szenarien für alle Einsatzkräfte zu gestalten und ihnen entsprechende Übungs- und Einsatzmöglichkeiten zu bieten. Siebert: "Dieses Jahr werden alternative Versorgungen mit Löschwasser ausprobiert, die dann greifen sollen, wenn aus nicht näher bekannter Ursache die Wasserversorgung im Wasserversorgungsnetz des Industrieparks eingeschränkt ist." Während dieser Einschränkung komme es noch zu Schadensszenarien, die weitere Einsatzkräfte binden würden.

An der Übung nehmen neben den umliegenden Freiwilligen Feuerwehren das Bayerische Rote Kreuz, Polizei, Technisches Hilfswerk und die Örtliche Einsatzleitung des Landkreises teil. In Altötting wird der Einsatzstab des Landkreises im Landratsamt  tagen. Erstmalig soll auch eine neue Kommunikationseinrichtung des Landkreises zum Einsatz kommen, die gewährleisten soll, dass auch bei Ausfall der üblichen Kommunikationseinrichtungen Informationen zwischen der Örtlichen Einsatzleitung und dem Einsatzstab im Landratsamt ausgetauscht werden können.

Verkehrsbehinderungen nicht auszuschließen Während der Übung am 15. September, in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und ca. 19:30 Uhr, kann es in folgenden Bereichen wegen der Übung zu Behinderungen kommen: In Höhe der Zufahrten zum Industriepark an der Staatsstrasse 2107 zwischen Kastl und Gendorf; außerdem im Bereich vom Bahnhof Kastl. Da die Einsatzkräfte aus ihren Standorten unter Ernstfallbedingungen den Industriepark anfahren, kann es auch zu Lärmbelästigungen kommen.

"Die Verantwortlichen des Industrieparks werden versuchen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bitten heute schon um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten in dieser Zeit", erklärt Martin Siebert. "Die Übung dient auch dazu den Schutz der Öffentlichkeit sicherzustellen."

Bildtexte:

Bild oben:
Auch Höhenrettungseinsätze wie bei der Großübung 2006 werden wieder geübt.

Bild unten:
Schwerpunkt Wasserversorgung: Dem "Gendorfer Feuerteufel", hier eine humorvolle Image-Fotografie von Heiner Heine, soll mit einer alternativen Löschwasser-Versorgung auf den Pelz gerückt werden.


Hinweise für die Redaktionen:

InfraServ Gendorf mit Sitz in Burgkirchen/Landkreis Altötting betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Werk GENDORF. InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG versorgt Unternehmen mit Energien und Medien sowie Engineering-Leistungen und technischen Services, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Ansiedlungsflächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum, das durch Logistik-Services sowie Aus- und Weiterbildungsleistungen abgerundet wird.
InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. Ca. 250 Auszubildende und Fachschüler werden im Auftrag von Standortunternehmen und externen Firmen ausgebildet, davon 87 direkt bei InfraServ Gendorf. In der IT-Berufsfachschule BIT werden ca. 50 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Im Jahr 2007 erzielte InfraServ Gendorf einen Umsatz von rund 243 Millionen Euro.
www.infraserv.gendorf.de

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im „Bayerischen Chemiedreieck“ gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Menschen arbeiten täglich im Industriepark. Im Jahr 2007 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 195 Hektar groß; 30 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2007 rund 90 Millionen Euro am Standort.
www.gendorf.de

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