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ChemDelta Bavaria beim SPD-Landesparteitag: Infrastruktur bleibt entscheidendes Thema

Die frischgewählte neue bayerische Landesvorsitzende der SPD, Natascha Kohnen (2.v.r.), besuchte zusammen mit ihrem Nachfolger als Generalsekretär, Uli Grötsch (r.) sowie Annette Heidrich (stellv. SPD-Vorsitzende Landkreis Altötting) den ChemDelta Bavaria-Stand mit ChemDelta-Sprecher Georg Häckl.
Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch (l.) und MdB Martin Burkert ließen sich von ChemDelta-Sprecher Georg Häckl die aktuellen Zahlen zum Güterverkehrsaufkommen der bayerischen Chemieunternehmen auf der Strecke Tüßling-Freilassing zeigen. (Fotos: ChemDelta Bavaria)

Zahlreiche Spitzenpolitiker und Besucher informierten sich über den Wirtschaftsraum Südostoberbayern

Schweinfurt/Burghausen/Burgkirchen, 24.05.2017
- Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bleibt neben der sicheren und bezahlbaren Versorgung mit Energie das beherrschende Thema für die bayerischen Chemieunternehmen. Darüber wurde am Stand von ChemDelta Bavaria, der Gemeinschaftsinitiative der Unternehmen im Bayerischen Chemiedreieck, beim 65. SPD-Landesparteitag in Schweinfurt am vergangenen Wochenende am intensivsten diskutiert. Zahlreiche bayerische Spitzenpolitiker, aber auch viele Parteitagsbesucher nutzten die Gelegenheit, um sich über die Unternehmen und den Wirtschaftsraum Südostoberbayern mit seinen über 20.000 in der Chemie Beschäftigten zu informieren. Auch die Verfügbarkeit von Fachkräften und die Ausbildung sind wichtige Themen für die Mitgliedsunternehmen von ChemDelta Bavaria.

Infrastrukturprojekte weiter vorantreiben
Beim Thema Bahnausbau konnte zwar mit der Einweihung des Streckenabschnitts Altmühldorf-Tüßling ein weiterer wichtiger Schritt zu einer angemessenen Anbindung des Chemiedreiecks an die Schiene gemacht werden. Doch bleibt bei der Weiterführung der Strecke zwischen Tüßling und Freilassing noch genügend Handlungsbedarf. „Der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung dieser Strecke sind für uns von ebenso großer Bedeutung wie eine ausreichende Anbindung in Richtung München“, betont Georg Häckl, Sprecher von ChemDelta Bavaria. Denn große Gütermengen der bayerischen Chemieunternehmen könnten vom Hafen in Triest viel schneller verschifft werden als über den momentan genutzten Umweg über München und die Nordseehäfen, der Verzögerungen von mehreren Tagen bedeutet.  Dabei übersteigt der tatsächliche Bedarf für den Schienengüterverkehr bereits jetzt die Zahlen, die im Bundesverkehrswegeplan für die Planungen festgesetzt wurden. Auch der Ausbau der A 94 müsse weiter konsequent vorangetrieben werden, appelierte Georg Häckl an die SPD-Funktionäre in Schweinfurt.

Bayerische SPD-Spitzenpolitiker im Dialog
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, der am Sonntag eine Rede hielt, schaffte es zwar nicht an den ChemDelta-Stand – dafür zeigten die bayerischen Spitzenfunktionäre reges Interesse an den Belangen der bayerischen Chemie-Industrie: Auch die frischgewählte neue Landesvorsitzende Natascha Kohnen sowie der neue Generalsekretär Uli Grötsch tauschten sich ebenso wie SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher und der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert, unter anderem Ausschussvorsitzender für Verkehr und digitale Infrastruktur, zum Gleisausbau und dem Güteraufkommen auf der Strecke Mühldorf-Freilassing am ChemDelta-Stand aus. Konstruktive Gespräche wurden ebenso mit den Landtagsabgeordneten Florian Ritter, Bezirksvorsitzender Oberbayern, Reinhold Strobl, Haushaltsausschuss, Günther Knoblauch, Abgeordneter des Wahlkreises Altötting-Mühldorf sowie mit den Fraktionsvorständen Margit Wils und Hans-Ulrich Pfaffmann geführt.

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