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Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern endgültig erledigt- SKW Metallurgie Konzern fokussiert auf Zukunft

München, 21.03.2017. Der SKW Metallurgie Konzern (WKN SKWM02 / ISIN DE000SKWM021), weltweit führender Anbieter von Primär- und Sekundärmetallurgie-Lösungen für die Stahlindustrie, seine ehemaligen Vorstandsmitglieder Ines Kolmsee (Vorstandsvorsitzende) und Gerhard Ertl (Finanzvorstand) und der D&O-Versicherer haben sich hinsichtlich ihrer rechtlichen Auseinandersetzungen im Vergleichswege geeinigt. Die Auseinandersetzungen betreffen insbesondere eine zwischen den Parteien streitige Schadensersatzpflicht im Zusammenhang mit den inzwischen – aus Sicht des SKW Metallurgie Konzerns – abgewickelten Expansionsprojekten in Bhutan und Schweden.
Der gefundene Kompromiss, der unter dem Vorbehalt eines zustimmenden Votums der Hauptversammlung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG steht, beinhaltet beiderseits keinerlei Anerkenntnis einer Rechtsposition und umfasst im Übrigen folgende wesentlichen Punkte:

Zudem werden die Versicherungsleistungen unmittelbar zahlungswirksam und stehen somit als Eigenbetrag des SKW Metallurgie Konzerns zur Reduktion der Finanzverschuldung zur Verfügung. Zusätzlich stärkt die Reduktion der Versorgungszusage die zukünftige Liquidität des Konzerns.

Der gefundene Vergleich liegt  im besten Interesse des SKW Metallurgie Konzerns und seiner Aktionäre. Die Versicherungsleistungen werden unmittelbar zahlungswirksam und stehen somit als Eigenbeitrag des SKW Metallurgie Konzerns zur Reduktion der Finanzverschuldung zur Verfügung. Zudem werden die Versicherungsleistungen und die Kürzung der Versorgungszusage im SKW Metallurgie Konzern positiv ergebniswirksam und stärken dadurch das Eigenkapital. Eine Fortsetzung der Rechtsstreitigkeiten hätte für die SKW jedenfalls ein signifikantes Prozess- und Kostenrisiko in einem langjährigen und aufwändigen Gerichtsverfahren bedeutet. Durch die vorliegende Einigung ist es nunmehr der SKW möglich, sich wieder auf die Zukunft zu fokussieren. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher die Annahme des Vergleichs empfehlen.

Der SKW Metallurgie Konzern wird seine Kraft nun insbesondere darauf richten, den Herausforderungen der andauernden Stahlkrise zu begegnen, das Effizienzsteigerungs­programm ReMaKe konsequent weiter umzusetzen sowie die finanzielle Restrukturierung des Konzerns weiter voranzutreiben.

Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW Metallurgie Konzern

Der SKW Metallurgie Konzern ist Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten und anderen Produkten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.

Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südkorea, Russland, der VR China und Indien (Joint Venture). Der Konzern erzielte 2015 einen Gesamtumsatz von 285,5 Mio. Euro und beschäftigt rund 650 Mitarbeiter (Stand 31. Dezember 2015).

Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland), seit 2011 (Umstellung auf Namensaktien) unter WKN SKWM02 und ISIN DE000SKWM021.

 

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