ChemDelta Bavaria - Titelbild

ChemDelta Bavaria im Gespräch mit bayerischen Spitzenpolitikern

Ministeriales Interesse für ChemDelta Bavaria: (von links) ChemDelta-Sprecher Georg Häckl, Walter Vogg (Hauptgeschäftsführer VBCI und VCI-Landesverband Bayern), Dr. Gerhard Wagner (Geschäftsführer OMV Deutschland) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. (Fotos: ChemDelta Bavaria)
Die Kontinuität gesetzlicher Rahmenbedingungen für Investitionen der Chemieunternehmen wurden zwischen (v. li.) Dr. Gerhard Wagner (Geschäftsführer OMV Deutschland), ChemDelta-Sprecher Georg Häckl, Walter Vogg (Hauptgeschäftsführer VBCI und VCI-Landesverband Bayern) und Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz) diskutiert.
„Stelldichein“ am ChemDelta-Gemeinschaftsstand: (v. li.) Tilo Rosenberger-Süß (Pressesprecher InfraServ Gendorf), Klaus Kamhuber (BASF Trostberg), ChemDelta-Sprecher Georg Häckl, MdB Stephan Mayer, Walter Vogg (Hauptgeschäftsführer VBCI und VCI-Landesverband Bayern) und Dr. Markus Born (Geschäftsführer VBCI und VCI-Landesverband Bayern).

Großes Interesse für die Bayerische Chemie bei Wirtschaftsausstellung zum CSU-Parteitag in Nürnberg 

Nürnberg/Burgkirchen, 08.01.2018
– Als beliebter Treffpunkt für die bayerischen Spitzenpolitiker und „Gesprächsmagnet“ hat sich der Gemeinschaftsstand der Bayerischen Chemie bei der Wirtschaftsausstellung im Rahmen des CSU-Parteitags Mitte Dezember in Nürnberg erwiesen. Traditionell mit dabei: ChemDelta Bavaria – die Initiative der Unternehmen im Bayerischen Chemiedreieck, deren Vertreter über die Herausforderungen der heimischen Chemieindustrie informierten.

In vielen Gesprächen mit den CSU-Politikern war der Ausbau der Infrastruktur zentrales Thema: Kürzlich auftretende Probleme bei Rohstofflieferungen ins Chemiedreieck in Folge von Kapazitätsengpässen auf der Schiene zeigten einmal mehr, wie wichtig eine gut funktionierende Gleisinfrastruktur für die ostbayerische Chemie im Allgemeinen ist. „Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist für die Versorgungssicherheit und Liefertreue der Unternehmen von enormer Bedeutung. Wir hoffen daher sehr auf die termingerechte Fertigstellung der A94 sowie die Fortführung des Bahnausbaus für die ABS 38“, so Georg Häckl, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria. Intensiv diskutiert wurden außerdem wettbewerbsrelevante Themen im Hinblick auf Anlageninvestitionen und Standortattraktivität. „Investitionen brauchen rechtssichere, verlässliche und effiziente Genehmigungsverfahren sowie eine Kontinuität gesetzlicher Rahmenbedingungen“, betonte Häckl vor dem Hintergrund der steigenden Komplexität von Regulierungen bei den Themen Energie und Umwelt.
 
Die Ausführungen der ChemDelta-Repräsentanten stießen dabei nicht nur bei den Landtags- Bundestags- und Europaabgeordneten wie beispielsweise Ingrid Heckner (MdL), Dr. Martin Huber (MdL), Stephan Mayer (MdB), Dr. Angelika Niebler (MdEP) auf großes Interesse, sondern auch bei zahlreichen Ministern: Gespräche gab es mit Dr. Markus Söder, Dr. Marcel Huber, Joachim Herrmann, Ilse Aigner, Ulrike Scharf, Emilia Müller, Dr. Ludwig Spaenle sowie Alexander Dobrindt. Selbst Ministerpräsident Horst Seehofer gab sich ein „Stelldichein“ am ChemDelta-Gemeinschaftsstand und würdigte die Rolle der Chemieindustrie in Bayern.

Viele Delegierte und Parteitagsbesucher erkundigten sich außerdem über die einzelnen Unternehmen des Bayerischen Chemiedreiecks. Ihr Interesse galt vor allem den Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten bei den Mitgliedsfirmen. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitern und rund 1.000 Auszubildenden ist im Chemiedreieck über ein Drittel der Beschäftigten in der chemischen Industrie Bayerns tätig. „Um unsere Technologieführerschaft zu behalten, ist eine exzellente Ausbildung notwendig. Deshalb plädieren wir dafür, dass MINT-Themen wieder einen höheren Stellenwert in der Bildungspolitik erhalten“, erklärt ChemDelta-Sprecher Häckl.

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