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Neue Einsatzkleidung der Werkfeuerwehr im Chemiepark GENDORF

Alt und neu: die Werkfeuerwehrler Wolfgang Walter (l.) mit alter Berufsbekleidung, Johannes Ehgartner in neuer Montur.
Besser zu identifizieren: Staffelführer und Einsatzleiter haben deutlich sichtbare Kennzeichnungskoller.

Neue Montur bietet bestmöglichen Schutz, verändert aber das Aussehen der Gendorfer Werkfeuerwehr

Burgkirchen, 05.09.2017
– Bestmöglicher Schutz, größtmöglicher Tragekomfort: Um den Leistungsanforderungen im Chemiepark GENDORF gerecht zu werden, hat die Werkfeuerwehr der InfraServ Gendorf ihre Einsatzkleidung modernisiert.

Der Neukauf wurde notwendig, weil die Ersatzbeschaffung der Bestandskleidung, die seit 1992 im Einsatz ist, im Laufe der Jahre immer schwieriger und kostenintensiver wurde. Gerade mit Blick auf die Materialien gibt es zudem diverse technische Neuerungen, die die Funktionalität deutlich verbessert  haben. „Der Schwerpunkt im Chemiepark liegt auf ABC-Einsätze, technische Hilfeleistungen, Einsätze im Rettungsdienst sowie Arbeitseinsätze. Selbstverständlich wurde aber auch die Verwendung bei Brandeinsätzen berücksichtigt“, beschreibt Johannes Unterhitzenberger, Einsatzleiter bei der Werkfeuerwehr, die Anforderungen. Entsprechend wurde bei der Schutzausrüstung großer Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Qualität, Sichtbarkeit, Bewegungsfreiheit sowie erhöhter Schutz gegen chemische Substanzen und mechanische Beanspruchung gelegt.

Neue Materialien
Der Oberstoff der neuen Einsatzkleidung ist nicht entflammbar, hat sehr gute mechanische sowie thermische Eigenschaften und ist beständig gegenüber vielen Säuren und Laugen. Hierdurch ist das Material besonders für Einsätze im Chemiepark geeignet. Neben der Qualität war auch das niedrige Gewicht ein ausschlaggebendes Argument: das liegt mit insgesamt rund drei Kilogramm für Jacke und Hose um die Hälfte niedriger als bei Vergleichsmodellen.

Bessere Sichtbarkeit

Zudem ist die neue Einsatzkleidung viel besser sichtbar, insbesondere in der Dämmerung: sowohl die sandfarbene Hose als auch Jacke sind umfangreich mit Reflexstreifen ausgestattet. Besser zu identifizieren sind bei dem neuen Modell auch die beim Einsatz verantwortlichen Personen. Der Staffel- beziehungsweise Schichtführer trägt einen blauen Kennzeichnungskoller, der Einsatzleiter einen gelben. „Mit der Anschaffung ist die Werkfeuerwehr für die zukünftigen Aufgaben im Chemiepark bestens gerüstet“, so  Unterhitzenberger.

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