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Borealis startet stark ins Jahr 2017 mit einem Nettogewinn von 313 Millionen Euro

Der Borealis-Standort Burghausen inmitten des Bayerischen Chemiedreiecks.

Borealis meldet im ersten Quartal 2017 einen starken Nettogewinn von EUR 313 Millionen, im Vergleich zu EUR 255 Millionen im ersten Quartal des Jahres 2016

Wien/Burghausen, 05.05.2017
- Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien, meldet im ersten Quartal 2017 einen Nettogewinn von EUR 313 Millionen im Vergleich zu EUR 255 Millionen im gleichen Quartal des Jahres 2016. Dieses starke Ergebnis basiert auf den nach wie vor hohen Gewinnspannen im Polyolefingeschäft sowie auf dem verbesserten Gewinnbeitrag von Borouge. Der Beitrag des Basischemikalienbereichs hingegen war aufgrund des schwierigeren Marktumfelds im Pflanzennährstoffbereich geringer als im ersten Quartal des Vorjahres.

Die Nettoverschuldung wuchs im ersten Quartal um EUR 619 Millionen an, was hauptsächlich auf die Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 750 Millionen an die Aktionäre von Borealis zurückzuführen ist. Trotz des Anstiegs der Nettoverschuldung ist Borealis mit einer Verschuldungsquote (Gearing) von 21% zum Ende des ersten Quartals 2017 finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Nächster Schritt der „Going Global“-Strategie

Borealis und NOVA Chemicals Corporation („NOVA Chemicals“) unterzeichneten einen Vorvertrag zur Gründung eines Joint Ventures (JV) mit Total Petrochemicals and Refining USA, Inc. („Total“). Zu den Kernpunkten des JV zählen die Errichtung eines Ethancrackers in Port Arthur, Texas, mit einer Kapazität von 1.000 Kilotonnen pro Jahr (ktpa) sowie der Bau einer 625 ktpa-Borstar® Polyethylen (PE)-Anlage in Bayport, Texas. Darüber hinaus wird das JV die bestehende Bayport PE-Anlage von Total mit einer Gesamtkapazität von 400 ktpa als Eigentümer übernehmen und betreiben.

Die Gründung des JV soll zum Jahresende 2017 vollzogen werden, die endgültige Investitionsentscheidung in Bezug auf die Borstar PE-Anlage wird zeitgleich erfolgen. Die Inbetriebnahme des Ethancrackers und der Borstar PE-Anlage ist für Ende 2020 geplant. Durch seine starke Einbindung in die Wertschöpfungskette wird das JV wichtige Synergien schaffen und den Weg für die erstmalige Nutzung der unternehmenseigenen Borstar PE-Prozesstechnologie auf dem amerikanischen Kontinent bereiten. Darüber hinaus wird es über einen konkurrenzfähigen Exportzugang zu Märkten außerhalb Nordamerikas verfügen und wesentlich dazu beitragen, die wachsende globale PE-Nachfrage zu bedienen.

Weltrekord: 640 kV mit HVDC-Kabeltechnologie
Borealis und Borouge erzielten mit einem Spannungswert von 640 Kilovolt (kV) einen neuen Weltrekord im Bereich der Extrusionstechnologie für Hochspannungs-Gleichstrom- (HVDC) Kabel. Borealis zählt in puncto Innovation zu den weltweit führenden Unternehmen. Es kann auf mehr als 15 Jahre praktische Erfahrung mit extrudierten HVDC-Materialien sowie auf seine unternehmenseigene Borlink™-Technologie zurückgreifen, um noch höhere Standards in Bezug auf seine bewährte Systemperformance zu setzen. Diese neuerliche bahnbrechende Verbesserung der elektrischen Performance sowie das Weltrekord-Spannungsniveau wurden durch die einzigartigen Eigenschaften der auf Borlink basierenden, maßgeschneiderten Polymere in Verbindung mit dem hohen Grad an chemischer und physikalischer Reinheit der Werkstoffe ermöglicht.

Perspektive
„Borealis profitiert weiterhin von den starken Gewinnspannen der Polyolefinbranche, die den Gewinnbeitrag des Polyolefingeschäfts stützen“, erklärt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Borouge lieferte im ersten Quartal ein solides Ergebnis, das allerdings durch die eingeschränkte Rohstoffverfügbarkeit beeinträchtigt wurde. In Summe ermöglichte uns unser hervorragendes Geschäftsergebnis, eine Dividende in Höhe von EUR 750 Millionen an unsere Aktionäre auszuschütten, was wohl einen Rekord in der Geschichte der Branche in Österreich darstellt.“

„Auch für das zweite Quartal erwartet Borealis wieder solide Ergebnisse. Die Bedingungen im Pflanzennährstoffmarkt zeigen einen positiven Trend, und auch im Polyolefingeschäft und von Borouge erwarten wir uns weiterhin gute Ergebnisse. Die wichtigste Herausforderung des laufenden Jahres wird jedoch die erfolgreiche Durchführung einer Rekordzahl an geplanten Turnarounds an mehreren Standorten darstellen.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Patrick Laureys
Senior External Communications Manager
Tel. +43 (0)1 33 400 726 (Vienna, Austria)
e-mail: patrick.laureys[at]borealisgroup.com

Über Borealis in Burghausen

Deutschland Borealis’ Polyolefinproduktion in Deutschland befindet sich in Burghausen, Bayern. Hier betreibt Borealis zwei Polypropylen-Anlagen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 600.000 Tonnen pro Jahr. Die in Burghausen hergestellten Kunststoffe werden zu Produkten in den Bereichen Infrastruktur, Automobile und anspruchsvolle Verpackungen verarbeitet und hauptsächlich für die Märkte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz produziert.
www.borealisgroup.com/burghausen

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, und beschäftigt rund 6.600 Mitarbeiter in mehr als 120 Ländern. Im Jahr 2016 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 7,2 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 1.107 Millionen. Borealis steht zu 64% im Eigentum der International Petroleum Investment Company (IPIC), Abu Dhabi, sowie zu 36% der OMV, einem integrierten, internationalen Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.

Unter Nutzung der unternehmenseigenen Borstar®- und Borlink™-Technologien und mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im Bereich Polyolefine beliefern Borealis und Borouge Schlüsselindustrien im Bereich Infrastruktur, Automobile, Rohre, Verbrauchsgüter, Healthcare und anspruchsvolle Verpackungen mit einer breiten Palette innovativer Anwendungen.

Mit der Borouge 3-Anlagenerweiterung wurde Borouge zum größten integrierten Polyolefinkomplex der Welt. Nach vollständiger Inbetriebnahme sämtlicher Anlagen verfügt Borouge nun über eine Gesamtproduktionskapazität von 4,5 Millionen Tonnen Polyolefinen. Die gemeinsame Produktionskapazität von Borealis und Borouge beträgt damit 8 Millionen Tonnen.

Borealis bietet eine breite Palette an Basischemikalien wie Melamin, Phenol, Aceton, Ethylen, Propylen, Butadien und Pygas, die in zahlreichen Branchen Verwendung finden. Darüber hinaus generiert Borealis einen echten Mehrwert für die Agrarindustrie, die das Unternehmen mit rund 5 Millionen Tonnen Pflanzennährstoffen beliefert. Technische Stickstoffe und Melaminprodukte vervollständigen die Produktpalette mit Anwendungen, die von der Monostickoxid- (NOx-) Beseitigung bis hin zur Produktion von Klebstoffen und Laminaten für die Holzverarbeitungsindustrie reichen.

Borealis und Borouge setzen sich zum Ziel, proaktiv wertvolle Leistungen für die Gesellschaft zu erbringen, indem sie echte Lösungen für echte gesellschaftliche Herausforderungen liefern. Beide Unternehmen haben sich den Prinzipien von Responsible Care® verpflichtet, einer Initiative zur Verbesserung der Sicherheitsperformance in der chemischen Industrie. Mit innovativen Produkten und ihrem Water for the World™-Programm leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der globalen Herausforderungen in den Bereichen Wasser und sanitäre Versorgung.

www.borealisgroup.com
www.borouge.com
www.waterfortheworld.net

Borstar ist eine eingetragene Handelsmarke der Borealis Gruppe.
Borlink und Water for the World sind Handelsmarken der Borealis Gruppe.




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