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25. März 2017 - Alt-Neuöttinger Anzeiger

Clariant-Qualitätslabor arbeitet seit 6000 Tagen unfallfrei

Faktor Mensch im Vordergrund

Burgkirchen.
6000 Tage, das sind 857 Wochen oder etwas mehr als 16 Jahre: So lange hat sich im Zentralen Qualitätslabor (QC) der Clariant im Chemiepark GENDORF kein meldepflichtiger Unfall mehr ereignet. „Das ist das Ergebnis hoher Sicherheitsstandard und eines ausgeprägten Sicherheitsbewusstseins unserer Mitarbeiter“, sagt Heinz Neider, Leiter des Zentralen Qualitätslabors.

In der QC verantworten 81 Fachkräfte die gesamte Qualitätskontrolle und Analytik der Produktion der Industrial & Consumer Specialties (ICS) am Standort Gendorf. Darüber hinaus sind sie Dienstleister sowohl für weitere interne Clariant Abteilungen als auch externe Gesellschaften am Standort. „Monatlich bearbeiten die Mitarbeiter etwa 10 000 Proben“, so Heinz Neider. „Der Umgang mit einer Vielzahl von Gefahrstoffen und der Einsatz unterschiedlichster Analysengeräte erfordert von allen Mitarbeitern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit.“ Mehr als 1400 Produkte müssen freigegeben und 500 Rohstoffe kontrolliert werden. Dafür stehen dem Qualitätslabor über 1400 Analysenmethoden zur Verfügung.

„Bei diesem Workflow ist eine hohe Qualität der Arbeit nur in Verbindung mit sicherem Arbeiten möglich“ betont Alfred Schmelz, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Damit Regelwerke und Zertifizierungen ihre volle Wirkung entfalten können, steht beim Thema Arbeitssicherheit der Faktor Mensch im Vordergrund: „Unsere regelmäßigen Schulungen und Sicherheitsunterweisungen sind deshalb so effektiv, weil unsere Mitarbeiter sie mit entsprechender Aufmerksamkeit und Handlungsbewusstsein umsetzen“, sagt Heinz Neider.

Zur Arbeitskultur gehören auch die Vorbildunktion erfahrener Mitarbeiter und die Bereitschaft, sich aktiv mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Im Zentralen Qualitätslabor, in dem jedes Jahr 15 junge Menschen mit ausgebildet werden, ist Achtsamkeit vom ersten Ausbildungstag an ein zentrales Thema. „Der sichere Umgang mit Gefahrstoffen und den verschiedensten Analysengeräten hat oberste Priorität“, betont der Leiter des Qualitätslabor

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger

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