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25. März 2017 - Passauer Neue Presse

Borealis: Nettogewinn übersteigt Milliarde

Im laufenden Jahr gehen Polyolefin-Produktionsanlagen in Nordamerika in Betrieb

Wien/Burghausen.
Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien mit starkem Standort in Burghausen, meldet im vierten Quartal 2016 einen Nettogewinn von 239 Millionen Euro, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres 242 Mio Euro erwirtschaftet wurden. Im gesamten Jahr 2016 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von 1,1 Milliarden Euro im Vergleich zu 988 Mio Euro im Jahr 2015.

Das verbesserte Ergebnis im Jahr 2016 führt das Unternehmen auf die insgesamt besseren Margen im Polyolefingeschäft sowie auf einen höheren Beitrag von Borouge infolge der erfolgreichen Fertigstellung des Borouge 3-Projekts zurück. „Der Gewinnbeitrag des Basischemikalienbereichs blieb hinter dem des Jahres 2015 zurück, was vor allem an einer schwachen Nachfrage und niedrigeren Preisen im Pflanzennährstoffgeschäft lag“, ergänzt Borealis in einer Pressemeldung.

Die „Nettoverschuldung ging im vierten Quartal um 157 Mio Euro zurück“, was Borealis hauptsächlich auf „das solide Geschäftsergebnis“ zurückführt: „Im Verlauf des gesamten Jahres 2016 sank die Nettoverschuldung um insgesamt 445 Mio Euro. Borealis konnte seine finanzielle Position dadurch weiter stärken und meldete zum Jahresende 2016 eine Verschuldungsquote von 10 Prozent.“

„2016 war ein äußerst starkes Jahr für Borealis, auf das alle unsere Mitarbeiter stolz sein sollten. Wenngleich wir uns für das Jahr 2017 keine Wiederholung des Vorjahrsergebnisses erwarten, so gehen wir davon aus, dass auch 2017 ein sehr solides Jahr wird und sich Borealis weiterhin im Spitzenfeld der profitabelsten Unternehmen behaupten wird können“, erklärt Mark Garrett, Borealis Chief Executive:

„Im Laufe des Jahres 2017 soll eine Reihe bedeutender Polyolefin-Produktionsanlagen in Nordamerika in Betrieb gehen. Nordamerika wird sich daher in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Nettoexporteur entwickeln, und es wäre naiv zu denken, dass dies keine Auswirkungen für uns mit sich bringen wird; das liegt ganz einfach in der Natur unseres konjunkturabhängigen Geschäfts.“

Quelle: Passauer Neue Presse

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