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22. Juni 2017 - Passauer Neue Presse

OMV zeigt Flagge beim Wirtschaftsempfang Österreichs

Appell aus dem Bayerischen Chemiedreieck an die deutsche Infrastrukturpolitik

München/Burghausen.
Der Empfang hat Tradition und zählt längst zu den Sommerereignissen im oberbayerischen Wirtschaftsleben – ein Erfahrungsaustausch und lockere Gespräche über politische Grenzen hinweg, die aufgrund gemeinsamer Sprache und Kultur keine echten Grenzen für die Menschen sind.

In wirtschaftlicher Hinsicht zählt Österreich zudem zu den wichtigsten Handelspartnern für die Unternehmen im Freistaat Bayern. Gastgeber des traditionellen Sommerempfangs war Österreichs Wirtschaftskonsul in Bayern, Dr. Michael Scherz, wieder in den Räumen und auf der Dachterrasse des Bayerischen Landtags. Rund zehn Jahre lang hatte die IHK für München und Oberbayern ihr Foyer im Hauptgebäude für den Empfang zur Verfügung gestellt.

Wegen des umfassenden Umbaus in der IHK-Zentrale schied diese Option jedoch vor einigen Jahren aus, weswegen das nachbarschaftliche Treffen vorübergehend im Österreichischen Wirtschaftskonsulat am Promenadeplatz stattfand. Weil aber sowohl dieses Konsulat als auch dessen neue Adresse zu klein war, stellt seit Jahren der Bayerische Landtag die Räume für die rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur Verfügung.

Welchen Stellenwert die Partnerschaft in der Region Inn-Salzach hat, das zeigt sich mit Blick auf die Wasserkraftwerke am Inn und die aktuellen Investitionen des Verbund, das zeigt sich aber auch mit Blick auf OMV und Borealis in Burghausen, mit Blick auf Bernecker und Rainer in Eggelsberg, auf die AMAG in Braunau, KTM in Mattighofen sowie die FACC in Ried – österreichische Unternehmen, die längst auch Bayern als Arbeitnehmer beschäftigen.

Eine besondere Rolle hatte in diesem Jahr die OMV übernommen. Der österreichische Mineralölkonzern mit Sitz der deutschen Gesellschaft und zugleich einer der modernsten Raffinerien der Welt in Burghausen präsentierte sich heuer auf dem Empfang als umweltbewusster Spezialist für Treibstoffe der besonderen Art – für die Bewirtung mit Kaffee an den OMV-Tankstellen.

Die OMV stellte das neue „Mehrweg statt Einweg“-Konzept vor. An deutschen OMV-Tankstellen mit VIVA Café gibt es seit einigen Wochen Porzellan-Becher für Kaffee und bei Wiederbefüllung einen Rabat. Mit dem neuen Mehrweg-System soll der Papp-becher-Flut in der „To-go-Kultur Einhalt geboten werden.

Dr. Gerhard Wagner, Chef der OMV Deutschland mit Sitz in Burghausen und damit exakt an der Nahtstelle von Deutschland und Österreich nutzte den Empfang in München außerdem zu einem Plädoyer für den Ausbau der überregionalen Infrastruktur im südöstlichen Oberbayern mit dem bayerischen Chemiedreieck und den Aufgaben-Schwerpunkten: Autobahn, Bahn und Flughafen München sowie Energieversorgung. Bayerns Wirtschaftsstaatsekretär Franz Josef Pschierer und Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid als Gäste des Empfangs haben die Botschaft vernommen.

Quelle: Passauer Neue Presse

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