ChemDelta Bavaria - Titelbild

22. April 2017 - Passauer Neue Presse

TAL beförderte im Jahr 2016 Rekordmenge über die Alpen

Auch Bayerisches Chemiedreieck und OMV-Raffinerie Burghausen werden versorgt

Triest/Ingolstadt.
Über die Transalpine Ölleitung (TAL) flossen im vergangenen Jahr rund 41,4 Millionen Tonnen Rohöl vom Erdölhafen in Triest über die Alpen zur Verteilerstation nach Mittersill und von hier aus weiter Richtung Schwechat bei Wien, um dort die OMV-Raffinerie zu versorgen, aber auch nach Norden, zum Bayerischen Chemiedreieck, um hier ebenfalls die OMV-Raffinerie in Burghausen und über diese Raffinerie auch den Münchner Flughafen zu versorgen.

Auch die Raffinerien im Raum Ingolstadt sind seit rund 50 Jahren über einen weiteren Strang an die TAL angeschlossen. Mit dem weltweit ersten Kraftwerk, bei dem bergab fließendes Öl zur Stromproduktion genutzt wird, erzeugt die TAL ab der zweiten Jahreshälfte in Mittersill etwa ein Achtel des Strombedarfs, den die österreichischen Pumpstationen entlang der TAL benötigen. Die Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH mit Sitz in München ist die deutsche Ländergesellschaft des TAL-Konzerns und ist für den Betrieb der Transalpine Pipeline auf deutschem Boden, das Tanklager in Lenting bei Ingolstadt sowie die Pumpstationen entlang der Pipeline-Trasse verantwortlich.

Die Gesellschaft wurde 1965 gegründet. 1972 fusionierte Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH mit der Rhein-Donau-Oelleitung GmbH. Auf bayerischem Boden verläuft die Pipeline durch das Inntal, dann westlich an Rosenheim und Wasserburg vorbei und dann in nördlicher Richtung zu den Raffinerien in Vohburg und Ingolstadt. Weitere Details im Internet unter www.tal-oil.com.

Quelle: Passauer Neue Presse

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